Forscher finden im Gehirn Hinweis auf Alkoholverlangen
Düsseldorf (mp).
Werden ehemalige Alkoholiker rückfällig, könnte ein Mechanismus im Gehirn mit dafür verantwortlich sein. Experten aus den USA haben im Nucleus accumbens im Vorderhirn biochemische Veränderungen nachgewiesen, die offenbar mit einem gesteigerten Verlangen nach Alkohol zusammenhängen.
Laut dem Bericht in der Fachzeitschrift "Neuron" hat sich im Tierversuch bei Ratten in diesem Hirnareal bei Abstinenz nach vorherigem unbegrenztem Alkoholkonsum eine erhöhte elektrische Aktivität gezeigt. Diese wird dadurch hervorgerufen, dass der Stoffaustausch in dem Hirnbereich anders abläuft als bei Ratten, die nicht nach einer Suchtphase abstinent leben.
Bei Menschen dürften sich vergleichbare biochemische Prozesse im Gehirn abspielen, weshalb die Experten nun hoffen, dass möglicherweise in Zukunft Therapiemaßnahmen basierend auf der neuen Erkenntnis entwickelt werden könnten. Indem beispielsweise die Aktivität in diesem Hirnareal durch Medikamente wieder normalisiert wird, könnte sich vielleicht demnächst das gesteigerte Verlangen nach Alkohol oder anderen Drogen reduzieren lassen.
Laut dem Bericht in der Fachzeitschrift "Neuron" hat sich im Tierversuch bei Ratten in diesem Hirnareal bei Abstinenz nach vorherigem unbegrenztem Alkoholkonsum eine erhöhte elektrische Aktivität gezeigt. Diese wird dadurch hervorgerufen, dass der Stoffaustausch in dem Hirnbereich anders abläuft als bei Ratten, die nicht nach einer Suchtphase abstinent leben.
Bei Menschen dürften sich vergleichbare biochemische Prozesse im Gehirn abspielen, weshalb die Experten nun hoffen, dass möglicherweise in Zukunft Therapiemaßnahmen basierend auf der neuen Erkenntnis entwickelt werden könnten. Indem beispielsweise die Aktivität in diesem Hirnareal durch Medikamente wieder normalisiert wird, könnte sich vielleicht demnächst das gesteigerte Verlangen nach Alkohol oder anderen Drogen reduzieren lassen.





