Zahl Ertrunkener weiterhin hoch
Hannover (mp).
Unverändert hoch ist in Deutschland die Zahl mit 474 ertrunkenen Menschen im vergangenen Jahr. 84 Prozent davon und damit 396 Personen verloren ihr Leben in Flüssen, Seen und Kanälen. Diese Zahlen gab der Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Dr. Klaus Wilkens, jetzt in Hannover bekannt. Demnach sind seit 2001 hierzulande 4 462 Personen ertrunken und damit durchschnittlich 496 Menschen pro Jahr.
Es zeichnet sich dabei kein Trend zur Besserung ab. Vielmehr steigt laut der DLRG-Statistik der Anteil älterer Menschen, die im Wasser sterben, weiter an. Im vergangenen Jahr ertranken 254 Männer und Frauen über 50 Jahre, das sind noch einmal zwölf Personen mehr als im Vorjahr. Allein in der Altersklasse von 66 bis 70 Jahren verloren 53 Menschen in Gewässern ihr Leben. Einer der Gründe ist die geringe Schwimmfähigkeit: Lediglich 44 Prozent der über 60-Jährigen können laut einer Studie schwimmen.
Zudem nahm im letzten Jahr nach mehreren Jahren des Rückgangs die Zahl der Todesfälle durch Ertrinken mit 24 Vorschulkindern wieder zu. Viele dieser Fälle sind auf die Vernachlässigung der Aufsichtspflicht zurückzuführen. Die meisten Kinder in dieser Altersklasse können noch nicht schwimmen. Der DLRG bildet daher nun auch Kindergartenpersonal zu Rettungsschwimmern aus und qualifizieren sie anschließend zu kleinen Schwimmlehrern, um Kinder das Schwimmen lehren zu können.
Vor den Küsten von Nord- und Ostsee ertranken 2009 nur 16 Menschen. Das ist das zweitbeste Ergebnis seit Beginn der Aufzeichnungen der DLRG. Der Anteil der Ertrinkungsfälle im Meer ist mit 3,4 Prozent sehr niedrig. "Die meisten Binnengewässer sind unbewacht, Schwimmer und Badegäste gehen dort ein hohes Risiko ein, vor allem wenn sie alleine baden gehen", warnt der DLRG-Präsident vor Leichtsinn und Selbstüberschätzung.
Es zeichnet sich dabei kein Trend zur Besserung ab. Vielmehr steigt laut der DLRG-Statistik der Anteil älterer Menschen, die im Wasser sterben, weiter an. Im vergangenen Jahr ertranken 254 Männer und Frauen über 50 Jahre, das sind noch einmal zwölf Personen mehr als im Vorjahr. Allein in der Altersklasse von 66 bis 70 Jahren verloren 53 Menschen in Gewässern ihr Leben. Einer der Gründe ist die geringe Schwimmfähigkeit: Lediglich 44 Prozent der über 60-Jährigen können laut einer Studie schwimmen.
Zudem nahm im letzten Jahr nach mehreren Jahren des Rückgangs die Zahl der Todesfälle durch Ertrinken mit 24 Vorschulkindern wieder zu. Viele dieser Fälle sind auf die Vernachlässigung der Aufsichtspflicht zurückzuführen. Die meisten Kinder in dieser Altersklasse können noch nicht schwimmen. Der DLRG bildet daher nun auch Kindergartenpersonal zu Rettungsschwimmern aus und qualifizieren sie anschließend zu kleinen Schwimmlehrern, um Kinder das Schwimmen lehren zu können.
Vor den Küsten von Nord- und Ostsee ertranken 2009 nur 16 Menschen. Das ist das zweitbeste Ergebnis seit Beginn der Aufzeichnungen der DLRG. Der Anteil der Ertrinkungsfälle im Meer ist mit 3,4 Prozent sehr niedrig. "Die meisten Binnengewässer sind unbewacht, Schwimmer und Badegäste gehen dort ein hohes Risiko ein, vor allem wenn sie alleine baden gehen", warnt der DLRG-Präsident vor Leichtsinn und Selbstüberschätzung.





