Weichmacher aus Kunststoffen können Fettstoffwechsel beeinflussen
Halle (mp).
Den Fettstoffwechsel von Lebewesen können sogenannte Weichmacher aus Kunststoffen offenbar beeinflussen. Bei Mäusen, die mit den Substanzen in Berührung gebracht worden sind, hat sich deutlich mehr Bauchfett gebildet. Auch bei ihren Nachkommen, die nicht direkt mit den Stoffen behandelt worden sind, ist eine Bauchfettzunahme beobachtet worden. Dies sind die Ergebnisse einer Untersuchung von zwei Forscherinnen der Universität Halle-Wittenberg. Sie haben die Einflüsse hormonähnlicher Stoffe wie Phthalate und polychlorierte Biphenyle (PCB) auf die weibliche Fortpflanzung sowie auf den Fett- und Glukosestoffwechsel bei Müttern und deren Nachkommen analysiert.
Beide Stoffgruppen stammen aus der Industrie. PCB werden heute nicht mehr hergestellt, sie kommen aber nach wie vor in großen Mengen in der Umwelt vor. Über die Nahrung oder das Trinkwasser werden diese Stoffe von Menschen aufgenommen. Phthalate sind Weichmacher, die in fast allen Kunststoffprodukten - vom Duschvorhang über Kosmetika und Teppichböden bis zum Kinderspielzeug - zu finden sind. Bei fast jedem Menschen sind sie im Körper nachweisbar und gelten somit als allgegenwärtige Schadstoffe. Welche Gesundheitsgefahren von ihnen ausgehen, ist noch nicht bekannt.
Beide Stoffgruppen stammen aus der Industrie. PCB werden heute nicht mehr hergestellt, sie kommen aber nach wie vor in großen Mengen in der Umwelt vor. Über die Nahrung oder das Trinkwasser werden diese Stoffe von Menschen aufgenommen. Phthalate sind Weichmacher, die in fast allen Kunststoffprodukten - vom Duschvorhang über Kosmetika und Teppichböden bis zum Kinderspielzeug - zu finden sind. Bei fast jedem Menschen sind sie im Körper nachweisbar und gelten somit als allgegenwärtige Schadstoffe. Welche Gesundheitsgefahren von ihnen ausgehen, ist noch nicht bekannt.





