Überraschungen ziehen alle Konzentration auf sich
Düsseldorf (mp).
Die Plötzlichkeit einer Überraschung zieht augenblicklich die gesamte Konzentration des Gehirns auf sich und lässt kaum Möglichkeiten, etwas anderes zu erledigen. Anscheinend gibt es im Hirn so etwas wie eine Umschaltung, sobald es von einem Ereignis überrascht wird. Das haben Forscher der Vanderbilt University in Nashville herausgefunden.
Sie beobachteten die Hirnaktivität von 31 Menschen, die auf einem Bildschirm in Buchstabenreihen alle "X" heraussuchen mussten. Ein plötzlich eingeblendetes Gesicht lenkte sie kurzfristig ab. Anschließend übersahen die Versuchsteilnehmer die nächsten "X". Erst nach einer Weile steigerte sich wieder ihre Leistung auf den Level vor dem Überraschungsmoment.
Nach Angaben der Forscher in ihrem Bericht im Fachmagazin "Nature Neuroscience" ist eine Hirnregion sowohl bei zielgerichteter als auch bei reizgelenkter Aufmerksamkeit aktiv. Allerdings schafft es diese Region im inferiorfrontalen Knoten nicht, beide Aufmerksamkeiten gleichzeitig zu leisten, sondern muss zwischen ihnen hin- und herschalten. Und dabei kann es schon mal dauern, bis die volle Aufmerksamkeit wieder bei einer Sache ist.
Sie beobachteten die Hirnaktivität von 31 Menschen, die auf einem Bildschirm in Buchstabenreihen alle "X" heraussuchen mussten. Ein plötzlich eingeblendetes Gesicht lenkte sie kurzfristig ab. Anschließend übersahen die Versuchsteilnehmer die nächsten "X". Erst nach einer Weile steigerte sich wieder ihre Leistung auf den Level vor dem Überraschungsmoment.
Nach Angaben der Forscher in ihrem Bericht im Fachmagazin "Nature Neuroscience" ist eine Hirnregion sowohl bei zielgerichteter als auch bei reizgelenkter Aufmerksamkeit aktiv. Allerdings schafft es diese Region im inferiorfrontalen Knoten nicht, beide Aufmerksamkeiten gleichzeitig zu leisten, sondern muss zwischen ihnen hin- und herschalten. Und dabei kann es schon mal dauern, bis die volle Aufmerksamkeit wieder bei einer Sache ist.





