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Innere Uhr gerät durch Zeitumstellung aus dem Takt

Düsseldorf (mp). Die innere Uhr bekommt bald wieder etwas mehr Stress. Durch die Uhrumstellung von Winter- auf Sommerzeit in der Nacht vom 27. auf den 28. März von zwei auf drei Uhr wird rund einem Viertel der Weltbevölkerung nicht nur eine Stunde Schlaf geklaut. Bei vielen Menschen führt diese Zeitveränderung zu Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Müdigkeit.

Die innere Uhr des Menschen ist ans Tageslicht und an den 24-Stunden-Rhythmus der Umwelt angepasst. Dieser Prozess wird durch die anstehende Zeitveränderung im Frühjahr gestört, denn dann hat der Tag statt 24 nur 23 Stunden. Erst nach zwei bis 14 Tagen hat sich die innere Uhr wieder eingependelt.

Um diesen Verlauf so kurz wie möglich zu halten, ist es ratsam, viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen, besonders bei Sonnenschein. Auch eine ausgewogene frische Ernährung und Sport können helfen. Wer sonst einen Mittagsschlaf hält, sollte in den ersten Tagen nach der Umstellung auch bei Müdigkeit darauf verzichten.

Zudem kann im Vorfeld mit früherem Aufstehen dem gestörten Biorhythmus entgegengewirkt werden. Ein paar Tage vor der Zeitumstellung wird in kleinen Minutenabständen immer etwas früher aufgestanden als sonst. Die Schlafzeit des Menschen lässt sich in verschiedene Phasen unterteilen. In einem Fast-Wach-Moment kehrt der Schlafende etwas ins Bewusstsein zurück, beispielsweise, um die Liegeposition zu verändern. Ein Erwachen zu dieser Zeit ist am sanftesten. Durch regelmäßiges Aufstehen zur selben Uhrzeit können diese Phasen etwas gesteuert werden.

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