Mehr Knochenbrüche in diesem Winter als 2009
Düsseldorf (mp).
In schmerzhafter Erinnerung wird für viele Menschen in Deutschland der zurückliegende Winter bleiben. Denn aufgrund von Schnee und Eis und der damit einhergehenden Sturzgefahr ist die Zahl der Knochenbrüche allein in Nordrhein-Westfalen in diesem Januar laut DAK um 18 Prozent gestiegen. Dabei haben vor allem Beinbrüche mit einer Steigerung um 37 Prozent gegenüber Januar 2009 deutlich zugenommen. In den NRW-Kliniken wurden allein bei der DAK in diesem Januar 1 548 Frakturen abgerechnet, im Vorjahresmonat waren es 1 311. Am kräftigsten soll die Zahl der Frakturen im Norden Deutschlands gestiegen sein.
Derzeit werden viele Regressansprüche für Kunden geprüft. Denn sind Städte und Gemeinden nicht ihrer Streupflicht nachgekommen, müssen diese eventuell die Behandlungskosten übernehmen. Die Behandlung eines Bruchs im Unterschenkel-Bereich und des Sprunggelenks kostet die Krankenkasse durchschnittlich rund 4 000 Euro, ein Bruch der Hüfte kostet mit knapp 7 000 Euro sogar fast das Doppelte. Mit dem beginnenden Frühling dürfte sich nun hierzulande die Zahl der Knochenbrüche wieder normalisieren.
Derzeit werden viele Regressansprüche für Kunden geprüft. Denn sind Städte und Gemeinden nicht ihrer Streupflicht nachgekommen, müssen diese eventuell die Behandlungskosten übernehmen. Die Behandlung eines Bruchs im Unterschenkel-Bereich und des Sprunggelenks kostet die Krankenkasse durchschnittlich rund 4 000 Euro, ein Bruch der Hüfte kostet mit knapp 7 000 Euro sogar fast das Doppelte. Mit dem beginnenden Frühling dürfte sich nun hierzulande die Zahl der Knochenbrüche wieder normalisieren.





