Stationäre Behandlung wegen Fettsucht nimmt zu
Wiesbaden (mp).
Die Zahl der vollstationär behandelten fettsüchtigen Menschen in Deutschland ist gestiegen. In den hiesigen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen mit mehr als 100 Betten wurden im Jahr 2008 rund 20 900 Fälle von Fettsucht (Adipositas) behandelt, elf Prozent mehr als 2004. Der Anteil weiblicher Adipositas-Patienten lag dabei mit rund 54 Prozent höher als bei den männlichen Patienten mit 46 Prozent.
Am stärksten betroffen war die Altersgruppe der unter 20-Jährigen mit einem Anteil von 44 Prozent, was 9 300 Fälle ausmacht. In dieser Altersgruppe gibt es laut dem Statistischen Bundesamt zwischen den Ländern große Unterschiede bei der Zahl der Behandelten pro 100 000 Einwohner: Patienten aus Sachsen-Anhalt nahmen mit 90 Behandelten pro 100 000 Einwohner fast viermal häufiger eine solche Rehabehandlung in Anspruch als Patienten aus Berlin mit 23 Behandelten pro 100 000 Einwohner.
Am stärksten betroffen war die Altersgruppe der unter 20-Jährigen mit einem Anteil von 44 Prozent, was 9 300 Fälle ausmacht. In dieser Altersgruppe gibt es laut dem Statistischen Bundesamt zwischen den Ländern große Unterschiede bei der Zahl der Behandelten pro 100 000 Einwohner: Patienten aus Sachsen-Anhalt nahmen mit 90 Behandelten pro 100 000 Einwohner fast viermal häufiger eine solche Rehabehandlung in Anspruch als Patienten aus Berlin mit 23 Behandelten pro 100 000 Einwohner.





