Musik stört nicht bei den Hausaufgaben
Dortmund (mp).
Musik hören während der Hausaufgaben-Bearbeitung stört kaum die Konzentration der Schüler. Während viele Eltern immer noch versuchen, mit Hörverboten bei den Schularbeiten die Lernfähigkeit ihrer Sprösslinge zu erhalten, haben nun Musikwissenschaftler der Technischen Universität Dortmund in einer Studie nachgewiesen, dass dies nicht nötig ist. Zumindest solange es sich um die Lieblingsmusik der Schüler handelt, wirkt sich dieser Lärmteppich nicht nachteilig auf deren Lernfähigkeit aus.
Bei der Studie wurden 88 Schüler der 10. Klasse über mehrere Wochen hinweg Intelligenz- und Konzentrationstests unterzogen. Dabei wurde mal mit und mal ohne Musik getestet. Es zeigte sich, dass die Lieblingsmusik bei normaler Lautstärke die Konzentration der Schüler nicht stört, und die Lernfähigkeit erhalten bleibt.
Bereits in den 90er Jahren gab es Studien zu diesem Thema. Positive Effekte der Musik konnten damals nicht nachgewiesen werden. Eine Untersuchung fand sogar schädliche Effekte der Hintergrundmusik bei Hausarbeiten und eine sinkende Lernfähigkeit heraus. Den Grund für die anscheinend veränderte Wahrnehmung der Musik in Konzentrationsphasen von Schülern vermuten die Dortmunder Wissenschaftler in der Allgegenwärtigkeit von Musik in der Umwelt der Jugendlichen. MP3-Player und ein reichhaltiges Musikangebot im Internet bietet die Möglichkeit, ohne großen Aufwand immer und überall Musik zu hören. Teilweise wird Musik von den Jugendlichen dadurch noch nicht einmal mehr als Hintergrundmusik wahrgenommen. Der Musikpsychologe Professor Klaus-Ernst Behne spricht in diesem Zusammenhang provokant von einer "Hornhaut auf den Ohren vieler Jugendlicher".
Bei der Studie wurden 88 Schüler der 10. Klasse über mehrere Wochen hinweg Intelligenz- und Konzentrationstests unterzogen. Dabei wurde mal mit und mal ohne Musik getestet. Es zeigte sich, dass die Lieblingsmusik bei normaler Lautstärke die Konzentration der Schüler nicht stört, und die Lernfähigkeit erhalten bleibt.
Bereits in den 90er Jahren gab es Studien zu diesem Thema. Positive Effekte der Musik konnten damals nicht nachgewiesen werden. Eine Untersuchung fand sogar schädliche Effekte der Hintergrundmusik bei Hausarbeiten und eine sinkende Lernfähigkeit heraus. Den Grund für die anscheinend veränderte Wahrnehmung der Musik in Konzentrationsphasen von Schülern vermuten die Dortmunder Wissenschaftler in der Allgegenwärtigkeit von Musik in der Umwelt der Jugendlichen. MP3-Player und ein reichhaltiges Musikangebot im Internet bietet die Möglichkeit, ohne großen Aufwand immer und überall Musik zu hören. Teilweise wird Musik von den Jugendlichen dadurch noch nicht einmal mehr als Hintergrundmusik wahrgenommen. Der Musikpsychologe Professor Klaus-Ernst Behne spricht in diesem Zusammenhang provokant von einer "Hornhaut auf den Ohren vieler Jugendlicher".





