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Höhere Blutfettwerte durch Zuckerzusätze in Lebensmitteln

Düsseldorf (mp). Verarbeitete Lebensmittel mit Zuckerzusätzen können die Blutfettwerte steigen lassen. Die negative Wirkung geht nicht nur von Kristallzucker aus, sondern auch von anderen kalorienhaltigen Süßungsmitteln, wie nun US-Forscher belegten. Wie die Experten im "Journal of the American Medical Association (JAMA)" berichten, steigert eine erhöhte Aufnahme von Zuckerzusätzen das Risiko für Gefäßerkrankungen in ähnlicher Weise wie fettreiche Nahrung.

In der Studie wurden die Auswirkungen von Süßungsmitteln wie Sorbit, Xylit und Fructose auf die verschiedenen Blutfettwerte untersucht. An der wissenschaftlichen Untersuchung nahmen über 6 000 erwachsene US-Amerikaner teil. Durchschnittlich verzehrten diese Menschen täglich 21 Teelöffel kalorienhaltige Süßungsmittel, 359 Kilokalorien oder 16 Prozent der gesamten verzehrten Kalorienmenge entsprach. Wer besonders wenige Zuckerzusätze mit der Nahrung aufnahm, hatte einen niedrigeren HDL-Cholesterinwert als Probanden, die sehr viele Zuckerzusätze aßen. Der Unterschied im HDL-Cholesterinwert betrug im Extremfall 300 Prozent.

Zucker und andere kalorienhaltige Zuckerzusätze stecken in zahlreichen verarbeiteten Lebensmitteln. In Deutschland kritisieren immer wieder Verbraucherschützer, dass vor allem Nahrungsmittel für Kinder oft viel zu stark gesüßt sind. Um eine zu hohe Zuckeraufnahme zu meiden, sollten Konsumenten die Zutatenlisten auf den Verpackungen der Lebensmittel aufmerksam lesen (http://dx.doi.org/10.1001/jama.2010.449).

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mp Düsseldorf - Verarbeitete Lebensmittel mit Zuckerzusätzen können die Blutfettwerte steigen lassen. Die negative Wirkung geht nicht nur von Kristallzucker aus, sondern auch von anderen kalorienhaltigen Süßungsmitteln, wie nun US-Forscher belegten.
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