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Tipp: Herztagebuch führen

Frankfurt/Main (mp). An einer Herzschwäche leiden in Deutschland schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen. Jedes Jahr kommen rund 300 000 Betroffene hinzu. Ein spezielles Herztagebuch kann helfen, sich gegen den lebensbedrohlichen Verlauf der Krankheit zu schützen. Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt, in das Buch täglich die Werte zu Körpergewicht, Blutdruck und Puls einzutragen und den Verlauf der Beschwerden genau zu dokumentieren. Diese Informationen sollten dann regelmäßig mit dem Arzt besprochen werden.

Bei der chronischen Herzschwäche ist die engagierte Mitarbeit des Patienten sehr wichtig. Deshalb sind Beschwerden laufend zu beobachten sowie das Körpergewicht jeden Tag zu kontrollieren. Dadurch lassen sich zum Beispiel Wassereinlagerungen rechtzeitig erkennen, die ein Hinweis auf die Verschlechterung der Krankheit sein können. "Das Herztagebuch erleichtert dem Patienten die Selbstkontrolle und ermöglicht dem Arzt eine exakte regelmäßige Beobachtung des Krankheitszustands und somit eine gezielte Behandlung des Patienten", erläutert Kardiologe Professor Markus Haass vom Mannheimer Theresienkrankenhaus. Würden Arzt und Patient gemeinsam den Verlauf der Herzschwäche verfolgen, ließen sich Krankenhausaufenthalte oft vermeiden. Das Herztagebuch kann bei der Deutschen Herzstiftung, Vogtstraße 50 in 60322 Frankfurt am Main gegen Einsendung des Rückportos von 1,45 Euro in Briefmarken angefordert werden.

Krankheitstypische Anzeichen wie Atemnot, Leistungsschwäche und Wassereinlagerungen werden von den Betroffenen häufig nicht wahrgenommen oder auf das Alter geschoben. Eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Herzschwäche seitens der Patienten sowie der Ärzte sei demnach wünschenswert.

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mp Frankfurt/Main - Ein spezielles Herztagebuch kann helfen, sich gegen den lebensbedrohlichen Verlauf der chronischen Herzschwäche zu schützen.
© Rainer Sturm, Pixelio.de
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