Unterschätzter Impfschutz: Masern können böse enden
Berlin (mp).
Trotz möglicher schwerer Folgen von Masernerkrankungen lassen viele Eltern in Deutschland ihre Kinder nicht ausreichend impfen. Professor Fred Zepp, Kinderarzt an der Universitätsklinik Mainz, warnt vor den gefährlichen Auswirkungen, die Masern nach sich ziehen können. So sind bei etwa jeder vierten Masernerkrankung Hirnhaut-, Mittelohr- oder Lungenentzündungen die Folge, die bleibende Schäden hinterlassen können. Zudem gelten die Masern zu Unrecht als Kinderkrankheit, Erwachsene können ebenso betroffen sein.
Ein erklärtes Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist deshalb die Eliminierung der Masern bis zum Jahr 2010. Dazu reicht eine Immunisierung der Bevölkerung zu 95 Prozent. Doch die Impfmotivation der Deutschen hat seit der umstrittenen Schweinegrippe-Impfung generell nachgelassen. Zwar sind derzeit hierzulande 95 Prozent der Kinder mit der ersten Impfung gegen Masern versorgt. Doch die für den zuverlässigen Schutz entscheidende zweite Impfung wird bei nur noch 88 Prozent der Heranwachsenden vorgenommen. Die Kosten für diese offiziell von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfohlene Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wie in nur wenigen anderen Ländern wird bei einem Impf-Schadensfall eine staatliche Entschädigung gewährleistet.
Die Aufklärung über diese Risiken sowie die Wirkung und Nebenwirkung der Schutzimpfungen sind genauso wichtig wie das Vertrauen in Ärzte, das Gesundheitssystem und die Wirkstoffe. Wer seriöse Informationen sucht, sollte bei der Wahl der Quellen Vorsicht walten lassen. Im Internet finden sich beispielsweise in manchen Foren und auf privaten Seiten einige aus Medizinersicht fragwürdige Aussagen über die Masern und ihre Schutzimpfungen.
Anlässlich der Europäischen Impfwoche vom 24. April bis zum 1. Mai 2010 klärt das ausführende Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation WHO über Schutzimpfungen mit dem Schwerpunkt Masern auf. In bundesweit stattfinden Aktionen von Institutionen wie Gesundheitsämtern und Ärzteinitiativen wird umfassend über Risiken und Chancen informiert.
Kostenlose Informationen bieten zum Beispiel die Gesundheitsämter des Landes Brandenburg. Broschüren und Themenkarten, die direkt an den Schulen verteilt werden, klären über Krankheitserreger und Übertragungsarten auf. Aktionsbusse mit Beratungsteams besuchen die Schulen vor Ort. Der Herausgeber der angeschlossenen Homepage www.schuetzdich.de ist der Landesverband der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes Brandenburg-Berlin. Auf der Seite stehen die Broschüren auch als pdf-Dateien zum Download bereit.
Weitergehende Informationen über die Impfstoffe und deren Herstellung bietet - als einziges Unternehmen in Europa ausschließlich auf Impfstoffe spezialisiert - die Firma Sanofi Pasteur MSD: www.spmsd.de. Die STIKO und das Robert-Koch-Institut schließlich bieten auf der Homepage www.rki.de unter dem Punkt "Impfen" ebenfalls umfangreiche Informationen.
Ein erklärtes Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist deshalb die Eliminierung der Masern bis zum Jahr 2010. Dazu reicht eine Immunisierung der Bevölkerung zu 95 Prozent. Doch die Impfmotivation der Deutschen hat seit der umstrittenen Schweinegrippe-Impfung generell nachgelassen. Zwar sind derzeit hierzulande 95 Prozent der Kinder mit der ersten Impfung gegen Masern versorgt. Doch die für den zuverlässigen Schutz entscheidende zweite Impfung wird bei nur noch 88 Prozent der Heranwachsenden vorgenommen. Die Kosten für diese offiziell von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfohlene Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wie in nur wenigen anderen Ländern wird bei einem Impf-Schadensfall eine staatliche Entschädigung gewährleistet.
Die Aufklärung über diese Risiken sowie die Wirkung und Nebenwirkung der Schutzimpfungen sind genauso wichtig wie das Vertrauen in Ärzte, das Gesundheitssystem und die Wirkstoffe. Wer seriöse Informationen sucht, sollte bei der Wahl der Quellen Vorsicht walten lassen. Im Internet finden sich beispielsweise in manchen Foren und auf privaten Seiten einige aus Medizinersicht fragwürdige Aussagen über die Masern und ihre Schutzimpfungen.
Anlässlich der Europäischen Impfwoche vom 24. April bis zum 1. Mai 2010 klärt das ausführende Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation WHO über Schutzimpfungen mit dem Schwerpunkt Masern auf. In bundesweit stattfinden Aktionen von Institutionen wie Gesundheitsämtern und Ärzteinitiativen wird umfassend über Risiken und Chancen informiert.
Kostenlose Informationen bieten zum Beispiel die Gesundheitsämter des Landes Brandenburg. Broschüren und Themenkarten, die direkt an den Schulen verteilt werden, klären über Krankheitserreger und Übertragungsarten auf. Aktionsbusse mit Beratungsteams besuchen die Schulen vor Ort. Der Herausgeber der angeschlossenen Homepage www.schuetzdich.de ist der Landesverband der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes Brandenburg-Berlin. Auf der Seite stehen die Broschüren auch als pdf-Dateien zum Download bereit.
Weitergehende Informationen über die Impfstoffe und deren Herstellung bietet - als einziges Unternehmen in Europa ausschließlich auf Impfstoffe spezialisiert - die Firma Sanofi Pasteur MSD: www.spmsd.de. Die STIKO und das Robert-Koch-Institut schließlich bieten auf der Homepage www.rki.de unter dem Punkt "Impfen" ebenfalls umfangreiche Informationen.





