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Hormonelle Verhütungsmittel als Killer der weiblichen Lust?

Düsseldorf (mp). Hormonelle Verhütungsmittel sollen bei Frauen mit einem höheren Risiko für Probleme mit der Sexualität verbunden sein. Laut einer deutschen Studie könnte demnach die Pille beispielsweise zu Unlust führen. Über 1 000 junge Frauen aus Deutschland gaben Forschern um Dr. Lisa-Maria Wallwiener von der Universität Heidelberg Auskunft über ihren Lebenswandel, Probleme beim Ausleben ihrer Sexualität und darüber, ob sie in den vorangegangenen vier Wochen sexuell aktiv gewesen sind.

Es zeigte sich laut der Veröffentlichung im Fachmagazin "Journal of Sexual Medicine", dass diejenigen Frauen, die nicht hormonell verhüten, das geringste Risiko für die sogenannte weibliche sexuelle Dysfunktion aufweisen. Die Risikowerte dieser Frauen waren sogar etwas niedriger als diejenigen der Geschlechtsgenossinnen, die gar nicht verhüten. Ein größeres Risiko weisen dagegen Frauen auf, die die Pille einnehmen. Noch höher ist die Gefahr nur bei Frauen, die anderweitig hormonell verhüten, also beispielsweise mit Hormonpflastern.

Unter dem Begriff weibliche sexuelle Dysfunktion werden verschiedene Probleme und Beschwerden zusammengefasst, darunter beispielsweise mangelnde Lust auf Geschlechtsverkehr, Schmerzen während des Aktes und Orgasmusstörungen (www.eurekalert.org/pub_releases/2010-05/w-hca042910.php).

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mp Düsseldorf - Hormonelle Verhütungsmittel sollen bei Frauen mit einem höheren Risiko für Probleme mit der Sexualität verbunden sein. Laut einer deutschen Studie könnte demnach die Pille beispielsweise zu Unlust führen.
sunshinecity/Flickr
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