Knapp verfehlter Sieg ermutigt Spielsüchtige zum Weitermachen
Düsseldorf (mp).
Eine knappe Niederlage ermutigt Spielsüchtige zum Weitermachen, anstatt zum Aufhören zu animieren. Das zeigten nun britische Wissenschaftler in einer Studie.
An einem Computer hatten sich Freiwillige mit einem Spiel beschäftigt, das einem Spielautomaten nachempfunden worden war. Dabei haben die Forscher die Hirnaktivität der Probanden gemessen. Haben die Versuchsteilnehmer einen Beinahe-Treffer erlebt, hatte dies bei Gelegenheitsspielern und bei Spielsüchtigen unterschiedliche Hirnreaktionen ausgelöst. Während gelegentliche Spieler laut dem Bericht im Fachmagazin "Journal of Neuroscience" eher frustriert waren und ans Aufhören gedacht haben, hatte der Beinahe-Sieg die Spielsüchtigen angestachelt, sich noch intensiver mit dem Spiel zu beschäftigen.
In den Gehirnen der Spielsüchtigen ist in diesen Situationen ein bestimmter Stoff (Dopamin) ausgeschüttet worden, der normalerweise nur bei einer Belohnung, also einem echten Sieg, freigesetzt wird. Die Experten vermuten, dass die Freisetzung des Dopamins möglicherweise das Suchtverhalten steuern könnte. Auch ließe sich dadurch erklären, weshalb Süchtige nur sehr schwer mit dem Spielen aufhören können (www.jneurosci.org/cgi/content/abstract/30/18/6180).
An einem Computer hatten sich Freiwillige mit einem Spiel beschäftigt, das einem Spielautomaten nachempfunden worden war. Dabei haben die Forscher die Hirnaktivität der Probanden gemessen. Haben die Versuchsteilnehmer einen Beinahe-Treffer erlebt, hatte dies bei Gelegenheitsspielern und bei Spielsüchtigen unterschiedliche Hirnreaktionen ausgelöst. Während gelegentliche Spieler laut dem Bericht im Fachmagazin "Journal of Neuroscience" eher frustriert waren und ans Aufhören gedacht haben, hatte der Beinahe-Sieg die Spielsüchtigen angestachelt, sich noch intensiver mit dem Spiel zu beschäftigen.
In den Gehirnen der Spielsüchtigen ist in diesen Situationen ein bestimmter Stoff (Dopamin) ausgeschüttet worden, der normalerweise nur bei einer Belohnung, also einem echten Sieg, freigesetzt wird. Die Experten vermuten, dass die Freisetzung des Dopamins möglicherweise das Suchtverhalten steuern könnte. Auch ließe sich dadurch erklären, weshalb Süchtige nur sehr schwer mit dem Spielen aufhören können (www.jneurosci.org/cgi/content/abstract/30/18/6180).





