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Fehlgeburten durch Antidepressiva in Schwangerschaft

Montreal/Kanada (mp). Nehmen Frauen während der Schwangerschaft Medikamente gegen Depressionen und Angstgefühle (Antidepressiva) ein, besteht ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten. Das zeigt nun eine kanadische Studie der University of Montreal. Vor allem die Einnahme von Medikamenten aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer sowie Behandlungen mit zwei oder mehr Mitteln standen häufig mit einem vorzeitigen Ende der Schwangerschaft in Verbindung.

In der im "Canadian Medical Association Journal" veröffentlichten Untersuchung werteten die Forscher Daten von 5 124 Frauen aus, die wegen einer Fehlgeburt Kliniken aufgesucht hatten. Die Forscher errechneten, dass Nutzer von Antidepressiva eine um 68 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit für ein vorzeitiges Ende der Schwangerschaft aufweisen als Schwangere, die solche Medikamente nicht benötigen. Wie hoch das Risiko im Einzelnen ist, hängt von den unterschiedlichen Typen und Wirkstoffen der Arzneien ab (www.cmaj.ca/cgi/content/abstract/cmaj.091208v1).

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mp Montreal/Kanada - Schwangere Frauen, die Medikamente gegen Depressionen und Angstgefühle einnehmen, haben laut kanadischen Wissenschaftlern ein erheblich höheres Risiko, Fehlgeburten zu erleiden.
operalynn/Flickr
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