Neues Defibrillator-System implantiert
Münster (mp).
Erstmals in Deutschland ist jetzt ein neues Defibrillator-System am Universitätsklinikum Münster zwei Patientinnen implantiert worden. Geräte dieses Typs werden unter die Haut gesetzt und benötigt keinen direkten Zugang zum Herzen. Menschen, die an Herzrhythmusstörungen leiden, sollen von dem System namens "S-ICD" profitieren können. Dies soll vor allem für junge Betroffene gelten, deren Lebensqualität sich durch das Implantat steigern lässt.
Der neue Defibrillator hat ein Gewicht von 143 Gramm. Er ist 78,2 Millimeter lang und 15,7 Millimeter hoch. Eingepflanzt wird er im linken Brustbereich direkt unter der Haut, ohne dass dabei eine Elektrode das Herz berühren muss. Es befindet sich somit einige Zentimeter von dem lebenswichtigen Organ entfernt. Doch der Defibrillator kann auf diese kurze Distanz dem Herz zu einem geregelten Takt verhelfen, falls es zu Rhythmusstörungen kommt. Bisher sind meist Geräte implantiert worden, bei denen die Elektroden mit dem Pumporgan verbunden werden mussten. Solche Direktverbindungen sind potenzieller Komplikationsauslöser, der bei der neuen Technologie wegfällt.
Anfang Juni 2010 sind am Universitätsklinikum Münster (UKM) die ersten beiden Operationen durchgeführt worden, bei denen das neue System zum Einsatz gekommen ist. Den beiden Patientinnen, zwei Frauen im Alter von 33 und 48 Jahren mit einem erhöhten Risiko für den plötzlichen Herztod, gehe es gut, haben die Mediziner am Tag nach den chirurgischen Eingriffen erklärt.
Der neue Defibrillator hat ein Gewicht von 143 Gramm. Er ist 78,2 Millimeter lang und 15,7 Millimeter hoch. Eingepflanzt wird er im linken Brustbereich direkt unter der Haut, ohne dass dabei eine Elektrode das Herz berühren muss. Es befindet sich somit einige Zentimeter von dem lebenswichtigen Organ entfernt. Doch der Defibrillator kann auf diese kurze Distanz dem Herz zu einem geregelten Takt verhelfen, falls es zu Rhythmusstörungen kommt. Bisher sind meist Geräte implantiert worden, bei denen die Elektroden mit dem Pumporgan verbunden werden mussten. Solche Direktverbindungen sind potenzieller Komplikationsauslöser, der bei der neuen Technologie wegfällt.
Anfang Juni 2010 sind am Universitätsklinikum Münster (UKM) die ersten beiden Operationen durchgeführt worden, bei denen das neue System zum Einsatz gekommen ist. Den beiden Patientinnen, zwei Frauen im Alter von 33 und 48 Jahren mit einem erhöhten Risiko für den plötzlichen Herztod, gehe es gut, haben die Mediziner am Tag nach den chirurgischen Eingriffen erklärt.





