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Forscher: Nichtstun bei Prostatakrebs gefährlich

Detroit/USA (mp). Bei Prostatakrebs auf Behandlungen zu verzichten, verringert die langfristigen Überlebenschancen drastisch. Davor haben jetzt US-Ärzte auf einem Urologen-Jahrestreffen gewarnt. Mit ihrer Studie haben Forscher vom Henry Ford Hospital in Detroit nun das wissenschaftlich belegt, was der gesunde Menschenverstand ohnehin als naheliegend erscheinen lässt: Bei aggressiven Krebsarten ist es nicht ratsam, aus Angst vor möglichen Folgeschäden einer Behandlung auf diese zu verzichten, auch wenn ein Tumor im Einzelfall als nicht so gravierend eingestuft wird.

In der Untersuchung sind die Überlebensraten von Männern miteinander verglichen worden, die entweder eine Strahlentherapie durchführen lassen oder die nichts gegen ihren Krebs unternommen haben. Ist die Tumorerkrankung mit Bestrahlung therapiert worden, hat die Überlebensrate nach zehn Jahren bei 68 Prozent gelegen. Dagegen hat von denjenigen, die sich gegen jedwede Behandlung entschieden haben, nach zehn Jahren nur noch rund jeder Zweite gelebt. Grundsätzlich halten die Wissenschaftler Operationen für diejenige Behandlungsoption mit den höchsten langfristigen Erfolgsaussichten (www.henryfordhealth.org/body.cfm?id=46335&action=detail&ref=1106).

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mp Detroit/USA - Forscher raten davon ab, bei Prostatakrebs einfach abzuwarten und keine Behandlung durchführen zu lassen.
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