Rheuma: Nur unter fachlicher Anleitung Übungen im Fitness-Studio durchführen
Wiesbaden (mp).
Für Patienten mit entzündlichem Rheuma ist die Bewegungstherapie ein wichtiger Bestandteil. Die Funktion von Gelenken, Muskeln und Bändern soll dadurch erhalten bleiben. Wer auf Sportübungen im Fitness-Studio nicht verzichten möchte, muss einige Dinge beachten. So fehle es in den Einrichtungen laut Professor Uwe Lange, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), oft an fachlicher Anleitung. Um Bewegungsübungen im Fitness-Studio durchführen zu können, sollten die Patienten einen gründlichen Check der individuellen Belastbarkeit und Beweglichkeit durchführen lassen.
"Nur durch eine gründliche Analyse kann ein Übungsprogramm aufgestellt werden, das die Gelenke schont und Schmerzen auf ein erträgliches Maß reduziert", erläutert der Mediziner gegenüber dem Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Hierbei müssten Trainer darauf achten, dass die Betroffenen sich nicht überlasten und eine korrekte Körperhaltung einnehmen. Hilfreich sind zum Beispiel mehrere kleine und wenig anstrengende Übungseinheiten, das Trainieren mit leichten Hantelgewichten bei höherer Frequenz sowie tägliche Aufwärm- und Dehnübungen.
Doch eine intensive und dauerhafte Betreuung ist laut Lange in einem Fitness-Studio kaum zu leisten, da das Übungsprogramm nur selten an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichtet ist. Zudem wird das Training nicht überwacht oder angepasst, wenn sich der Krankheitszustand ändert. Eine gute Alternative, um Bewegungsübungen einzustudieren, durchzuführen und für zu Hause zu erlernen, sind beispielsweise Kurse in Reha-Kliniken oder bei Selbsthilfegruppen der Rheuma-Liga. Dass Patienten selber auf eine richtige Durchführung der Übungen im Sport-Studio achten, hält der Mediziner für unrealistisch.
"Nur durch eine gründliche Analyse kann ein Übungsprogramm aufgestellt werden, das die Gelenke schont und Schmerzen auf ein erträgliches Maß reduziert", erläutert der Mediziner gegenüber dem Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Hierbei müssten Trainer darauf achten, dass die Betroffenen sich nicht überlasten und eine korrekte Körperhaltung einnehmen. Hilfreich sind zum Beispiel mehrere kleine und wenig anstrengende Übungseinheiten, das Trainieren mit leichten Hantelgewichten bei höherer Frequenz sowie tägliche Aufwärm- und Dehnübungen.
Doch eine intensive und dauerhafte Betreuung ist laut Lange in einem Fitness-Studio kaum zu leisten, da das Übungsprogramm nur selten an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichtet ist. Zudem wird das Training nicht überwacht oder angepasst, wenn sich der Krankheitszustand ändert. Eine gute Alternative, um Bewegungsübungen einzustudieren, durchzuführen und für zu Hause zu erlernen, sind beispielsweise Kurse in Reha-Kliniken oder bei Selbsthilfegruppen der Rheuma-Liga. Dass Patienten selber auf eine richtige Durchführung der Übungen im Sport-Studio achten, hält der Mediziner für unrealistisch.





