Frühgeburt und ihre möglichen Spätfolgen
Frankfurt am Main/Düsseldorf (mp).
Bei sehr kleinen Frühgeborenen drohen aufgrund der extremen Unreife der Organe verschiedene Komplikationen. Diese können auch langfristig negative Auswirkungen auf die weitere Entwicklung des Kindes haben. Das betont nun der Bundesverband "Das frühgeborene Kind".
Die Vollendung der 23. Schwangerschaftswoche gilt als notwendige Bedingung für das Überleben eines frühgeborenen Kindes mit medizinischer Hilfe. Jedoch sind die Sterblichkeit und gesundheitliche Beeinträchtigungen bei sehr unreifen Frühgeborenen besonders hoch und hängen von der Erfahrung des behandelnden Ärzteteams ab. Der medizinisch-technische Fortschritt in der sogenannten Neonatologie hat dazu geführt, dass die Zahl der viel zu früh geborenen überlebenden Kinder stetig steigt. Je unreifer ein Kind zur Welt kommt, desto höher ist das Risiko für dauerhafte körperliche sowie geistige Beeinträchtigungen.
So werden bei durchschnittlich vier von fünf Kindern, die vor der 26. Schwangerschaftswoche geboren wurden, im Alter von sechs Jahren entsprechende Schädigungen nachgewiesen. Zudem entwickeln Kinder, die bei ihrer Geburt weniger als 1 000 Gramm wogen, unter anderem asthmatische Erkrankungen, motorische Störungen, Anzeichen von Autismus, Lese-Rechtschreib- sowie Rechenschwäche. Ebenfalls können als Spätfolgen beispielsweise Angststörungen, Depressionen und Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Zudem weisen immer mehr sogenannte späte Frühgeborene, zwischen der 34. und 37. Schwangerschaftswoche geborene Kinder, Lungenprobleme und ein erhöhtes Risiko für eine Cerebralparese auf, das sind Bewegungsstörungen bis hin zu Lähmungen. Außerdem treten Entwicklungsstörungen in Erscheinung.
Um Frühgeburten in Nordrhein-Westfalen zu senken, hat beispielsweise die DAK das Projekt "Willkommen Baby" ins Leben gerufen. Der unter anderem mit dem Berufsverband der Frauenärzte abgeschlossene Versorgungsvertrag zielt darauf, Schwangere optimal zu versorgen, Risiken frühzeitig zu erkennen und somit Frühgeburten zu vermeiden.
Frühgeburten haben verschiedene Ursachen. Neben vorgeburtlicher kindlicher Mangelversorgung und Fehlbildung, schwerer mütterlicher Erkrankung sowie Fehlernährung und Rauchen stehen laut der Krankenkasse genitale Infektionen an erster Stelle.
Die Vollendung der 23. Schwangerschaftswoche gilt als notwendige Bedingung für das Überleben eines frühgeborenen Kindes mit medizinischer Hilfe. Jedoch sind die Sterblichkeit und gesundheitliche Beeinträchtigungen bei sehr unreifen Frühgeborenen besonders hoch und hängen von der Erfahrung des behandelnden Ärzteteams ab. Der medizinisch-technische Fortschritt in der sogenannten Neonatologie hat dazu geführt, dass die Zahl der viel zu früh geborenen überlebenden Kinder stetig steigt. Je unreifer ein Kind zur Welt kommt, desto höher ist das Risiko für dauerhafte körperliche sowie geistige Beeinträchtigungen.
So werden bei durchschnittlich vier von fünf Kindern, die vor der 26. Schwangerschaftswoche geboren wurden, im Alter von sechs Jahren entsprechende Schädigungen nachgewiesen. Zudem entwickeln Kinder, die bei ihrer Geburt weniger als 1 000 Gramm wogen, unter anderem asthmatische Erkrankungen, motorische Störungen, Anzeichen von Autismus, Lese-Rechtschreib- sowie Rechenschwäche. Ebenfalls können als Spätfolgen beispielsweise Angststörungen, Depressionen und Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Zudem weisen immer mehr sogenannte späte Frühgeborene, zwischen der 34. und 37. Schwangerschaftswoche geborene Kinder, Lungenprobleme und ein erhöhtes Risiko für eine Cerebralparese auf, das sind Bewegungsstörungen bis hin zu Lähmungen. Außerdem treten Entwicklungsstörungen in Erscheinung.
Um Frühgeburten in Nordrhein-Westfalen zu senken, hat beispielsweise die DAK das Projekt "Willkommen Baby" ins Leben gerufen. Der unter anderem mit dem Berufsverband der Frauenärzte abgeschlossene Versorgungsvertrag zielt darauf, Schwangere optimal zu versorgen, Risiken frühzeitig zu erkennen und somit Frühgeburten zu vermeiden.
Frühgeburten haben verschiedene Ursachen. Neben vorgeburtlicher kindlicher Mangelversorgung und Fehlbildung, schwerer mütterlicher Erkrankung sowie Fehlernährung und Rauchen stehen laut der Krankenkasse genitale Infektionen an erster Stelle.





