Schmerzfreie Diagnose von Lungenkrankheiten bei Kindern
Werne (mp).
Eine neue Methode ermöglicht eine schmerzfreie Diagnose von Lungenkrankheiten bei Kindern. Hierbei wird direkt aus der Atemluft der Grad der Entzündung der Lunge ermittelt. So bleibt den Kleinen eine andere Untersuchungsmethode, die zum Teil schmerzhafte Bronchialspiegelung, erspart. Das berichtet nun die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Die Kinder atmen bei der Untersuchung in ein Gerät, das die Feuchtigkeit ihrer Atemluft als Kondensat auffängt und die enthaltenden Entzündungssubstanzen misst. Anschließend erfasst ein weiteres Gerät bestimmte Gasbestandteile wie beispielsweise Stickstoffmonoxid. Alle gemessenen Werte werden direkt angezeigt und können vom Arzt sofort ausgewertet werden.
Obwohl solche Messgeräte bei erwachsenen Patienten bereits länger eingesetzt werden, fehlten bislang für Kinder vor allem die entsprechenden Atemmasken. Nun können auch lungenkranke Säuglinge und Kleinkinder auf diese Weise untersucht werden. Wissenschaftler der Universitäts-Kinderklinik Dresden haben die neue Methode auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie und Allergologie (APPA) vorgestellt.
Nach Angaben der APPA weist die Hälfte aller beim Kinderarzt behandelnden Mädchen und Jungen Symptome einer Lungenerkrankung auf. Allein in der Altersgruppe unter sechs Jahren bedeutet dies eine Zahl von zwei Millionen Betroffenen deutschlandweit.
Obwohl solche Messgeräte bei erwachsenen Patienten bereits länger eingesetzt werden, fehlten bislang für Kinder vor allem die entsprechenden Atemmasken. Nun können auch lungenkranke Säuglinge und Kleinkinder auf diese Weise untersucht werden. Wissenschaftler der Universitäts-Kinderklinik Dresden haben die neue Methode auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie und Allergologie (APPA) vorgestellt.
Nach Angaben der APPA weist die Hälfte aller beim Kinderarzt behandelnden Mädchen und Jungen Symptome einer Lungenerkrankung auf. Allein in der Altersgruppe unter sechs Jahren bedeutet dies eine Zahl von zwei Millionen Betroffenen deutschlandweit.





