Würmer lauern in heimischen Gewässern
Baierbrunn (mp).
In mitteleuropäischen Binnengewässern kommen Saugwürmer vor, deren Larven gelegentlich Menschen befallen. Das kann unangenehme, aber keine gefährlichen Folgen haben. Das berichtet nun das Magazin "HausArzt". Den ersten Kontakt bemerken Schwimmer meistens gar nicht, erläutert Umweltmediziner Dr. Birger Heinzow gegenüber dem Blatt. Hierbei komme es manchmal zu Mückenstichen ähnlichen roten Flecken, die kaum jucken. "Das Immunsystem tötet die Eindringlinge im Unterhautbindegewebe schnell ab", erklärt der Mediziner. Daraus resultiere jedoch eine Sensibilisierung, die dann beim zweiten Kontakt einen stark juckenden Hautausschlag auslöse. "Die Hautveränderungen heilen nach zehn bis 20 Tagen folgenlos ab, sind zu Beginn aber sehr unangenehm", berichtet Heinzow. Um den Juckreiz und die Entzündung zu lindern, helfen entsprechende Salben, Gele oder Lotionen.





