Studie: Schlaganfallrisiko steigt direkt nach Alkoholgenuss
Dallas/USA (mp).
Das Risiko für einen Schlaganfall verdoppelt sich innerhalb einer Stunde, nachdem man ein alkoholisches Getränk zu sich genommen hat. Das zeigt nun eine US-amerikanische Studie. Hierbei befragten die Forscher 390 Patienten nach einem sogenannten ischämischen Schlaganfall. Aus der wissenschaftlichen Untersuchung ergab sich, dass nach Alkoholkonsum das Schlaganfallrisiko in der ersten Stunde um mehr als das Zweifache höher lag als bei Menschen, die keinen Alkohol getrunken haben. Zwei Stunden nach dem Trinken war das Risiko noch immer um das Eineinhalbfache erhöht. Welche alkoholischen Getränke genossen wurden, spielte dabei keine Rolle.
Laut den Experten liegt die Risikosteigerung wahrscheinlich daran, dass kurz nach dem Konsum von Alkohol der Blutdruck steigt und die Blutplättchen leichter verklumpen. Dadurch können sich Blutgerinnsel bilden, die wiederum häufig Schlaganfälle verursachen. Die Wissenschaftler merken jedoch auch an, dass aus anderen Studien ein gegenteiliger Effekt bekannt ist: Wird regelmäßig Alkohol in geringen Mengen konsumiert, kann dies eine positive Wirkung auf die Blutfette und die Dehnbarkeit der Blutgefäßwände haben. Auf das Schlaganfallrisiko wirkt sich dies senkend aus. Allerdings sollte man diesen positiven Aspekt nicht als Rechtfertigung für regelmäßiges Trinken ansehen, denn der Konsum von Alkohol führt insgesamt zu zahlreichen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit (www.newsroom.heart.org/index.php?s=43&item=1078).
Laut den Experten liegt die Risikosteigerung wahrscheinlich daran, dass kurz nach dem Konsum von Alkohol der Blutdruck steigt und die Blutplättchen leichter verklumpen. Dadurch können sich Blutgerinnsel bilden, die wiederum häufig Schlaganfälle verursachen. Die Wissenschaftler merken jedoch auch an, dass aus anderen Studien ein gegenteiliger Effekt bekannt ist: Wird regelmäßig Alkohol in geringen Mengen konsumiert, kann dies eine positive Wirkung auf die Blutfette und die Dehnbarkeit der Blutgefäßwände haben. Auf das Schlaganfallrisiko wirkt sich dies senkend aus. Allerdings sollte man diesen positiven Aspekt nicht als Rechtfertigung für regelmäßiges Trinken ansehen, denn der Konsum von Alkohol führt insgesamt zu zahlreichen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit (www.newsroom.heart.org/index.php?s=43&item=1078).





