Ratgeber: Bei Kinderschuhen auf die richtige Größe achten
Köln (mp).
Kinder tragen oftmals zu kleine Schuhe. Das kann dauerhafte Fehlstellungen der Zehen verursachen. Daher ist es wichtig, in Fachgeschäften den Kinderfuß messen zu lassen. Darauf verweist nun der TÜV Rheinland. Das Ergebnis sollte dann mit der Innenlänge des Schuhs verglichen werden. Die Innenlänge ist am besten 12 bis 17 Millimeter größer, damit der Fuß beim Laufen gut abrollen kann. Eine Fußschablone kann auch selbst entworfen werden: Dazu stellt sich der Nachwuchs auf ein festes Papier und die Eltern fahren die Umrisse der Füße nach. Passt die ausgeschnittene Schablone in den Schuh, ohne zu verknicken, haben auch die Füße genug Platz.
"Die Größenangaben in den Schuhen stimmen nicht immer mit der Norm überein. Denn einige Hersteller haben Fertigungstoleranzen, die für Kinderfüße einfach zu groß oder eben zu klein sind", erläutert Dr. Karl Sander von TÜV Rheinland. Daher empfiehlt der Experte beim Schuhkauf auf das Signet "geprüfte Passform" des Prüfunternehmens zu achten. Ob die Schuhe den Kleinen noch passen, sollte regelmäßig kontrolliert werden. Denn Kinderfüße wachsen um bis zu 1,5 Millimeter pro Monat. Ebenso wichtig wie die richtige Größe ist es, dass die Schuhe aus unbedenklichen Materialien bestehen und gut verarbeitet sind.
In den Schuhkartons befinden sich häufig kleine weiße Beutelchen, die Silikatgel enthalten. Dadurch soll Schimmel in den Schuhen verhindert werden. Bei Beutelchen mit der Aufschrift "Anti Mould" ist jedoch Vorsicht geboten, da diese das gefährliche Dimethylfumarat aufweisen können. Diese Substanz kann unter anderem verbrennungsähnliche Hautreizungen hervorrufen. Um bedenkliche Inhaltsstoffe ausschließen zu können, sollten Eltern im Geschäft an den Schuhen riechen. "Ein typischer Ledergeruch ist in Ordnung, ein scharfer Gummigeruch hingegen kann auf bedenkliche polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe hinweisen", betont der Experte. Wählen Eltern Kinderschuhe mit dem TÜV Rheinland-Signet "Schadstoffgeprüft" sind sie laut der Prüforganisation auf der sicheren Seite.
"Die Größenangaben in den Schuhen stimmen nicht immer mit der Norm überein. Denn einige Hersteller haben Fertigungstoleranzen, die für Kinderfüße einfach zu groß oder eben zu klein sind", erläutert Dr. Karl Sander von TÜV Rheinland. Daher empfiehlt der Experte beim Schuhkauf auf das Signet "geprüfte Passform" des Prüfunternehmens zu achten. Ob die Schuhe den Kleinen noch passen, sollte regelmäßig kontrolliert werden. Denn Kinderfüße wachsen um bis zu 1,5 Millimeter pro Monat. Ebenso wichtig wie die richtige Größe ist es, dass die Schuhe aus unbedenklichen Materialien bestehen und gut verarbeitet sind.
In den Schuhkartons befinden sich häufig kleine weiße Beutelchen, die Silikatgel enthalten. Dadurch soll Schimmel in den Schuhen verhindert werden. Bei Beutelchen mit der Aufschrift "Anti Mould" ist jedoch Vorsicht geboten, da diese das gefährliche Dimethylfumarat aufweisen können. Diese Substanz kann unter anderem verbrennungsähnliche Hautreizungen hervorrufen. Um bedenkliche Inhaltsstoffe ausschließen zu können, sollten Eltern im Geschäft an den Schuhen riechen. "Ein typischer Ledergeruch ist in Ordnung, ein scharfer Gummigeruch hingegen kann auf bedenkliche polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe hinweisen", betont der Experte. Wählen Eltern Kinderschuhe mit dem TÜV Rheinland-Signet "Schadstoffgeprüft" sind sie laut der Prüforganisation auf der sicheren Seite.





