Umfrage: Jedes zweite Kind ist beim Essen wählerisch
Hamburg (mp).
Jedes zweite Kind in Deutschland nörgelt beim Essen und verzehrt am liebsten ungesunde Lebensmittel wie beispielsweise Burger. Das zeigt nun eine im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) durchgeführte Forsa-Umfrage. So mögen nach Aussage ihrer Eltern vier von zehn Kindern am liebsten Pizza, Burger oder Pommes. Mehr als jedes dritte Kind hat keine Lust auf Gemüse.
"Es ist wichtig, Jungen wie Mädchen von klein auf an eine gesunde und vor allem abwechslungsreiche Ernährung heranzuführen. Denn Gewohnheiten aus der Kindheit halten meist ein Leben lang", betont Ernährungswissenschaftlerin Nadine Müller von der TK. Fastfood und Süßes seien für Kinder in Ordnung, solange sie beides nur ab und zu genießen und der Speiseplan ansonsten gesund und abwechslungsreich ist. Die Expertin rät den Eltern, mit ihren Kindern zusammen einkaufen zu gehen und gemeinsam zu entscheiden, was auf den Tisch kommt. "Kinder fassen in der Küche gern mit an, wenn man sie lässt und ihnen Verantwortung überträgt. Das weckt Interesse und Lust an abwechslungsreicher Kost. Dann trauen sich die Kleinen auch eher mal, Unbekanntes zu probieren", erläutert Müller.
Die Umfrage zeigt zudem, dass Familienmahlzeiten und gemeinsames Kochen im hektischen Alltag zu kurz kommen: So gab beispielsweise jede sechste Familie an, sie habe keine Zeit, in Ruhe zu essen. In mehr als jeder fünften Familie isst jeder nach seinem eigenen Rhythmus, wenn er nach Hause kommt. Gemeinsame Mahlzeiten spielen aber für die Entwicklung der Kleinen eine wichtige Rolle. Kinderernährung ist laut der Ernährungsexpertin eine Erziehungsaufgabe. Daher sollten Eltern ihren Sprösslingen beibringen, dass gesundes Essen auch etwas mit Genuss zu tun hat und es nicht nur darum geht, satt zu werden. Zudem sind klare Spielregeln beim Essen einzuführen, zum Beispiel ein strukturierter Tag mit festen Essenszeiten.
Viel zu häufig werden die gemeinsamen Mahlzeiten zur Nebensache, besonders bei den Alleinerziehenden. Sie essen laut Umfrage beispielsweise gern mit ihrem Nachwuchs vor dem Fernseher. Ein problematischer Trend, der bei den Kinder zu Übergewicht führen kann: " Wenn neben dem Essen der Fernseher läuft, essen Kinder oft unüberlegt und wahllos. Sie merken nicht, dass sie längst satt sind", erklärt Müller.
"Es ist wichtig, Jungen wie Mädchen von klein auf an eine gesunde und vor allem abwechslungsreiche Ernährung heranzuführen. Denn Gewohnheiten aus der Kindheit halten meist ein Leben lang", betont Ernährungswissenschaftlerin Nadine Müller von der TK. Fastfood und Süßes seien für Kinder in Ordnung, solange sie beides nur ab und zu genießen und der Speiseplan ansonsten gesund und abwechslungsreich ist. Die Expertin rät den Eltern, mit ihren Kindern zusammen einkaufen zu gehen und gemeinsam zu entscheiden, was auf den Tisch kommt. "Kinder fassen in der Küche gern mit an, wenn man sie lässt und ihnen Verantwortung überträgt. Das weckt Interesse und Lust an abwechslungsreicher Kost. Dann trauen sich die Kleinen auch eher mal, Unbekanntes zu probieren", erläutert Müller.
Die Umfrage zeigt zudem, dass Familienmahlzeiten und gemeinsames Kochen im hektischen Alltag zu kurz kommen: So gab beispielsweise jede sechste Familie an, sie habe keine Zeit, in Ruhe zu essen. In mehr als jeder fünften Familie isst jeder nach seinem eigenen Rhythmus, wenn er nach Hause kommt. Gemeinsame Mahlzeiten spielen aber für die Entwicklung der Kleinen eine wichtige Rolle. Kinderernährung ist laut der Ernährungsexpertin eine Erziehungsaufgabe. Daher sollten Eltern ihren Sprösslingen beibringen, dass gesundes Essen auch etwas mit Genuss zu tun hat und es nicht nur darum geht, satt zu werden. Zudem sind klare Spielregeln beim Essen einzuführen, zum Beispiel ein strukturierter Tag mit festen Essenszeiten.
Viel zu häufig werden die gemeinsamen Mahlzeiten zur Nebensache, besonders bei den Alleinerziehenden. Sie essen laut Umfrage beispielsweise gern mit ihrem Nachwuchs vor dem Fernseher. Ein problematischer Trend, der bei den Kinder zu Übergewicht führen kann: " Wenn neben dem Essen der Fernseher läuft, essen Kinder oft unüberlegt und wahllos. Sie merken nicht, dass sie längst satt sind", erklärt Müller.





