Brüchige Knochen durch Diabetes-Mittel
Düsseldorf (mp).
Eine bei vielen Patienten mit Diabetes Typ 2 eingesetzte Gruppe von Wirkstoffen erhöht offenbar das Risiko von Knochenbrüchen. Darauf weist nun eine US-amerikanische Studie hin. Vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren könnten die sogenannten Thiazolidindione eine unerwünschte Wirkung auf die Knochen entfalten. Männer, die diese Medikamente in Kombination mit bestimmten harntreibende Arzneien (Schleifendiuretika) einnehmen, scheinen ebenfalls von dem erhöhten Risiko betroffen zu sein. Werden Schleifendiuretika oder Thiazolidindione bei Männern hingegen einzeln eingesetzt, wirkt sich dies nicht negativ auf die Knochenbruchwahrscheinlichkeit aus. Das berichten die Experten jetzt im Fachmagazin "Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism" (http://dx.doi.org/10.1210/jc.2009-2638).





