Ihre Suche

Brüchige Knochen durch Diabetes-Mittel

Düsseldorf (mp). Eine bei vielen Patienten mit Diabetes Typ 2 eingesetzte Gruppe von Wirkstoffen erhöht offenbar das Risiko von Knochenbrüchen. Darauf weist nun eine US-amerikanische Studie hin. Vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren könnten die sogenannten Thiazolidindione eine unerwünschte Wirkung auf die Knochen entfalten. Männer, die diese Medikamente in Kombination mit bestimmten harntreibende Arzneien (Schleifendiuretika) einnehmen, scheinen ebenfalls von dem erhöhten Risiko betroffen zu sein. Werden Schleifendiuretika oder Thiazolidindione bei Männern hingegen einzeln eingesetzt, wirkt sich dies nicht negativ auf die Knochenbruchwahrscheinlichkeit aus. Das berichten die Experten jetzt im Fachmagazin "Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism" (http://dx.doi.org/10.1210/jc.2009-2638).

Themenverwandte Meldungen

Verletzungen des Rückenmarks haben bisher als nicht heilbar gegolten. Hoffnung auf einen neuen Therapieansatz bietet nun eine Entdeckung: Ein Krebsmedikament kann offenbar Wachstumsbarrieren aufheben.
Nicht jede Impfung gewährt einen hundertprozentigen Schutz vor einer Erkrankung. Dessen sind sich etliche Menschen jedoch nicht bewusst.
Stuhluntersuchungen auf verborgenes Blut werden zur Darmkrebsfrüherkennung eingesetzt. Diese Tests können durch einen bewährten Wirkstoff gegen Schmerzen noch empfindlicher werden, haben jetzt deutsche Experten gezeigt.
Anzeige
Newsfeed zu Ihrer Google-Startseite hinzufügen RSS-Feed Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diese Seite zu del.icio.us hinzufügen
Anzeige
Anzeige
Anzeige