Jugendliche verhüten mehr
Köln (mp).
Mehr Jugendliche denn je verhüten beim ersten Geschlechtsverkehr. Außerdem sind inzwischen weniger Teenager früh sexuell aktiv als noch vor einigen Jahren. Das geht aus der aktuellen Studie "Jugendsexualität 2010" hervor, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erstellt worden ist.
Mit dem Thema Verhütung bei den ersten Sexualkontakten gehen die Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren demnach heute überwiegend verantwortungsvoll um. Nur je acht Prozent der Mädchen und Jungen haben in der Befragung angegeben, keine Verhütungsmittel benutzt zu haben. Im Jahr 1980 hatte dieser Anteil mit 20 Prozent bei den Mädchen und 29 Prozent bei den Jungen um ein Vielfaches höher gelegen. Die neuen Zahlen zeigen zudem, dass Jungen beim ersten Mal mittlerweile ebenso gut verhüten wie Mädchen. Beliebtestes Verhütungsmittel ist das Kondom: Drei Viertel der deutschen Jungen und Mädchen wenden es beim ersten Geschlechtsverkehr an. Unter den Jugendlichen mit Migrationshintergrund gilt dies für 75 Prozent der Mädchen und 59 Prozent der Jungen.
Verglichen mit einer vorangegangenen Erhebung aus dem Jahr 2005, ist der Anteil der im Alter von 14 Jahren bereits sexuell aktiven Mädchen um fünf Prozentpunkte auf derzeit sieben Prozent gesunken. Bei den gleichaltrigen Jungen hat es im selben Zeitraum eine Reduzierung von zehn auf vier Prozent gegeben. Bei den 17-jährigen Mädchen hat sich der Anteil der sexuell aktiven von 73 Prozent auf 66 Prozent verkleinert, bei den gleichaltrigen Jungen ist er mit 65 Prozent nahezu konstant geblieben. "Annahmen, wonach immer mehr junge Menschen immer früher sexuell aktiv werden, bestätigen sich nicht", erklärt Professor Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA die Studienergebnisse. Für den aktuellen Report sind über 3 500 Jugendliche zu Aufklärung, Sexualität und Verhütung befragt worden, darunter circa 1 000 Heranwachsende mit Migrationshintergrund.
Mit dem Thema Verhütung bei den ersten Sexualkontakten gehen die Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren demnach heute überwiegend verantwortungsvoll um. Nur je acht Prozent der Mädchen und Jungen haben in der Befragung angegeben, keine Verhütungsmittel benutzt zu haben. Im Jahr 1980 hatte dieser Anteil mit 20 Prozent bei den Mädchen und 29 Prozent bei den Jungen um ein Vielfaches höher gelegen. Die neuen Zahlen zeigen zudem, dass Jungen beim ersten Mal mittlerweile ebenso gut verhüten wie Mädchen. Beliebtestes Verhütungsmittel ist das Kondom: Drei Viertel der deutschen Jungen und Mädchen wenden es beim ersten Geschlechtsverkehr an. Unter den Jugendlichen mit Migrationshintergrund gilt dies für 75 Prozent der Mädchen und 59 Prozent der Jungen.
Verglichen mit einer vorangegangenen Erhebung aus dem Jahr 2005, ist der Anteil der im Alter von 14 Jahren bereits sexuell aktiven Mädchen um fünf Prozentpunkte auf derzeit sieben Prozent gesunken. Bei den gleichaltrigen Jungen hat es im selben Zeitraum eine Reduzierung von zehn auf vier Prozent gegeben. Bei den 17-jährigen Mädchen hat sich der Anteil der sexuell aktiven von 73 Prozent auf 66 Prozent verkleinert, bei den gleichaltrigen Jungen ist er mit 65 Prozent nahezu konstant geblieben. "Annahmen, wonach immer mehr junge Menschen immer früher sexuell aktiv werden, bestätigen sich nicht", erklärt Professor Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA die Studienergebnisse. Für den aktuellen Report sind über 3 500 Jugendliche zu Aufklärung, Sexualität und Verhütung befragt worden, darunter circa 1 000 Heranwachsende mit Migrationshintergrund.





