Rheumatologenmangel gefährdet Therapie
Berlin (mp).
Ein Mangel an Rheumatologen gefährdet hierzulande die rechtzeitige Therapie von Patienten mit rheumatoider Arthritis. Darauf weist nun die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hin. Je früher die entzündlich-rheumatische Krankheit behandelt wird, desto positiver wirkt sich dies auf den Verlauf der Erkrankung aus. Gibt es nicht genügend spezialisierte Ärzte, ist keine optimale Versorgung der circa 440 000 Betroffenen möglich.
"In Deutschland sind 253 Ärzte zur Weiterbildung des rheumatologischen Nachwuchses befugt", berichtet Professor Jürgen Wollenhaupt von der DGRh. "Von diesen kann aber ein Drittel derzeit keine neuen Fachärzte ausbilden, weil Arztstellen in den Kliniken abgebaut oder offene Stellen nicht besetzt werden können", mahnt der Experte.
Doch nicht nur spezialisierte Fachärzte fehlen bereits jetzt hierzulande. Dasselbe gilt für Hausärzte und die Lage wird sich laut einer aktuellen Erhebung der Bundesärztekammer (BÄK) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) weiter verschärfen: Bis zum Jahr 2020 wird es in Deutschland circa 7 000 Hausärzte weniger geben als bisher. Schon im Jahr 2009 haben beispielsweise allein in Sachsen-Anhalt 133 Hausärzte, in Niedersachsen 219 entsprechende Mediziner gefehlt. In Kliniken seien derzeit etwa 5 000 Stellen unbesetzt. In zehn Jahren gingen fast 20 000 Ober- und Chefärzte altersbedingt in den Ruhestand, erklärt Dr. Frank Ulrich Montgomery, Vize-Präsident der BÄK.
"In Deutschland sind 253 Ärzte zur Weiterbildung des rheumatologischen Nachwuchses befugt", berichtet Professor Jürgen Wollenhaupt von der DGRh. "Von diesen kann aber ein Drittel derzeit keine neuen Fachärzte ausbilden, weil Arztstellen in den Kliniken abgebaut oder offene Stellen nicht besetzt werden können", mahnt der Experte.
Doch nicht nur spezialisierte Fachärzte fehlen bereits jetzt hierzulande. Dasselbe gilt für Hausärzte und die Lage wird sich laut einer aktuellen Erhebung der Bundesärztekammer (BÄK) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) weiter verschärfen: Bis zum Jahr 2020 wird es in Deutschland circa 7 000 Hausärzte weniger geben als bisher. Schon im Jahr 2009 haben beispielsweise allein in Sachsen-Anhalt 133 Hausärzte, in Niedersachsen 219 entsprechende Mediziner gefehlt. In Kliniken seien derzeit etwa 5 000 Stellen unbesetzt. In zehn Jahren gingen fast 20 000 Ober- und Chefärzte altersbedingt in den Ruhestand, erklärt Dr. Frank Ulrich Montgomery, Vize-Präsident der BÄK.





