Kein Krebs durch Osteoporosemedikamente
Düsseldorf (mp).
Von bestimmten Medikamenten zur Behandlung von Osteoporose geht kein erhöhtes Krebsrisiko aus. Eine britische Studie hat keinen Zusammenhang zwischen der oralen Einnahme von Bisphosphonaten und Magen- sowie Speiseröhrenkrebs gefunden. Damit haben die Wissenschaftler die Ergebnisse vorangegangener Untersuchungen, die eine entsprechende Gefahr aufgezeigt haben, ihrer Ansicht nach widerlegt. Für die Studie, über die nun im Fachmagazin "JAMA" berichtet wird, haben die Experten die Daten von über 80 000 britischen Patienten ausgewertet.
Bisphosphonate sind eine Wirkstoffgruppe, sie wirken dem Abbau von Knochenmaterial entgegen. Vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren werden sie zur Vorbeugung von oder als Mittel gegen Osteoporose eingesetzt. Eine bekannte Nebenwirkung der oralen Einnahme ist die Entzündung der Speiseröhre. Auch Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall können unerwünschte Folgeerscheinungen sein (http://jama.ama-assn.org/cgi/content/short/304/6/657).
Bisphosphonate sind eine Wirkstoffgruppe, sie wirken dem Abbau von Knochenmaterial entgegen. Vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren werden sie zur Vorbeugung von oder als Mittel gegen Osteoporose eingesetzt. Eine bekannte Nebenwirkung der oralen Einnahme ist die Entzündung der Speiseröhre. Auch Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall können unerwünschte Folgeerscheinungen sein (http://jama.ama-assn.org/cgi/content/short/304/6/657).





