Nachtlicht ist "krebserregende Umweltverschmutzung"
Haifa/Israel (mp).
Die Steigerung des Krebsrisikos durch nächtliches Kunstlicht führen israelische Forscher auf den Mangel eines Hormons zurück. Als "krebserregende Umweltverschmutzung" bezeichnen die Experten deshalb die vor allem in Städten durch die Straßenbeleuchtung und das Anstrahlen von Gebäuden verursachte enorme Helligkeit.
Das Team um Dr. Fuad Fares hat nun belegt, dass die Unterdrückung der Ausschüttung des speziellen Hormons die Krebsrate erhöhen kann: Nachts produziert der menschliche Körper eine hormonelle Substanz namens Melatonin, die den Schlaf fördert. Fällt Licht auf die Netzhäute, setzt der Körper geringere Mengen dieses "Schlafhormons" frei. Dies ist sogar dann der Fall, wenn es sich um künstliches Umgebungslicht handelt, das durch die geschlossenen Augenlider auf Menschen einwirkt.
Frühere Untersuchungen hatten ergeben, dass eine reduzierte Melatoninproduktion direkt mit einer Erhöhung der Gefahr für Brustkrebs bei Frauen und Prostatakrebs bei Männern einhergeht. Die Forscher haben den Zusammenhang zwischen Hormonausschüttung und Krebs belegen können, indem sie Versuchsmäuse nachts künstlichem Licht ausgesetzt haben, wobei einigen dieser Tiere zusätzlich Melatonin verabreicht worden ist. Bei ihnen ist die Krebsneigung geringer ausgefallen als bei den nicht mit dem Hormon behandelten Tieren. Wie der verringerte Melatoninspiegel die Krebsentstehung im Detail fördert, ist bisher allerdings nicht bekannt.
Das Team um Dr. Fuad Fares hat nun belegt, dass die Unterdrückung der Ausschüttung des speziellen Hormons die Krebsrate erhöhen kann: Nachts produziert der menschliche Körper eine hormonelle Substanz namens Melatonin, die den Schlaf fördert. Fällt Licht auf die Netzhäute, setzt der Körper geringere Mengen dieses "Schlafhormons" frei. Dies ist sogar dann der Fall, wenn es sich um künstliches Umgebungslicht handelt, das durch die geschlossenen Augenlider auf Menschen einwirkt.
Frühere Untersuchungen hatten ergeben, dass eine reduzierte Melatoninproduktion direkt mit einer Erhöhung der Gefahr für Brustkrebs bei Frauen und Prostatakrebs bei Männern einhergeht. Die Forscher haben den Zusammenhang zwischen Hormonausschüttung und Krebs belegen können, indem sie Versuchsmäuse nachts künstlichem Licht ausgesetzt haben, wobei einigen dieser Tiere zusätzlich Melatonin verabreicht worden ist. Bei ihnen ist die Krebsneigung geringer ausgefallen als bei den nicht mit dem Hormon behandelten Tieren. Wie der verringerte Melatoninspiegel die Krebsentstehung im Detail fördert, ist bisher allerdings nicht bekannt.





