Krebs: Vorsorgliche Amputationen mitunter wirkungsvoll
Düsseldorf (mp).
Die vorsorgliche Amputation der Brüste oder das Entfernen der Eileiter und Eierstöcke bietet einigen Frauen tatsächlich einen Schutz vor Krebs. Trägerinnen bestimmter Genmutationen (BRCA1 und BRCA2) profitieren gemäß einer US-Studie von den radikalen Eingriffen: Ihr Krebsrisiko wird gesenkt. Wie die Experten im Fachmagazin "JAMA" berichten, sind in der langjährigen Untersuchung allerdings lediglich die Krebsraten, nicht jedoch die Lebensqualität der Frauen analysiert worden.
Eine Brustentfernung (Mastektomie) ist ein Eingriff, der eine enorme psychische Belastung für eine Frau darstellen kann. Dasselbe gilt für das Entfernen der Eierstöcke und Eileiter. Dabei ist aber zu bedenken, dass die Trägerinnen der Genmutationen häufig in ihren Familien mit schweren Krebsfällen oder gar dem frühen Tod ihrer weiblichen Verwandten konfrontiert werden. Die Angst vor Krebs kann deshalb bei ihnen geradezu erdrückend sein und die radikale chirurgische Vorbeugungsmaßnahme rechtfertigen (http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/304/9/967).
Eine Brustentfernung (Mastektomie) ist ein Eingriff, der eine enorme psychische Belastung für eine Frau darstellen kann. Dasselbe gilt für das Entfernen der Eierstöcke und Eileiter. Dabei ist aber zu bedenken, dass die Trägerinnen der Genmutationen häufig in ihren Familien mit schweren Krebsfällen oder gar dem frühen Tod ihrer weiblichen Verwandten konfrontiert werden. Die Angst vor Krebs kann deshalb bei ihnen geradezu erdrückend sein und die radikale chirurgische Vorbeugungsmaßnahme rechtfertigen (http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/304/9/967).





