Erkältung: Viele Kranke erwarten keine Antibiotika
Stockholm/Schweden (mp).
Viele an einer Erkältung leidende Patienten erwarten nicht, dass ihr Arzt ihnen Antibiotika verschreibt. Das hat jetzt eine deutsche Studie bestätigt. Sie widerlegt die weit verbreitete gegenteilige Ansicht, dass die Erkrankten grundsätzlich vom Einsatz bakterienabtötender Medikamente ausgehen.
Die Experten des Robert Koch-Instituts und der Charité Universitätsmedizin haben in ganz Deutschland 1 076 Menschen im Alter von 15 bis 78 Jahren zu den Arzneimitteln gegen Infektionen befragt. Nur wenn es unbedingt erforderlich wäre, würden demnach 92 Prozent der Befragten ein Antibiotikum anwenden. 80 Prozent der Menschen vertrauen ihrem Arzt, wenn dieser ein Antibiotikum für überflüssig hält. Nur jeder Zehnte erwartet den Einsatz eines solchen Medikaments. Drei Prozent der Patienten würden zu einem anderen Arzt gehen, wenn ihnen ein Mediziner kein Antibiotikum verschreiben würde, obwohl sie dies wünschen.
Darüber hinaus hat die im Fachmagazin "Eurosurveillance" veröffentlichte Studie belegt, dass trotz aller Aufklärungsarbeit 38 Prozent der Umfrageteilnehmer davon überzeugt sind, eine normale Erkältung oder eine Grippe ließe sich mit Antibiotika behandeln. Erkältungen und die echte Grippe werden von Viren verursacht, gegen die Antibiotika nicht helfen. Diese Medikamente sind auf die Bekämpfung von Bakterien spezialisiert. Nur wenn zusätzlich zu einer Viruserkrankung eine bakterielle Infektion vorliegt, ist das Einnehmen eines Antibiotikums unter Umständen sinnvoll (www.eurosurveillance.org/ViewArticle.aspx?ArticleID=19655).
Die Experten des Robert Koch-Instituts und der Charité Universitätsmedizin haben in ganz Deutschland 1 076 Menschen im Alter von 15 bis 78 Jahren zu den Arzneimitteln gegen Infektionen befragt. Nur wenn es unbedingt erforderlich wäre, würden demnach 92 Prozent der Befragten ein Antibiotikum anwenden. 80 Prozent der Menschen vertrauen ihrem Arzt, wenn dieser ein Antibiotikum für überflüssig hält. Nur jeder Zehnte erwartet den Einsatz eines solchen Medikaments. Drei Prozent der Patienten würden zu einem anderen Arzt gehen, wenn ihnen ein Mediziner kein Antibiotikum verschreiben würde, obwohl sie dies wünschen.
Darüber hinaus hat die im Fachmagazin "Eurosurveillance" veröffentlichte Studie belegt, dass trotz aller Aufklärungsarbeit 38 Prozent der Umfrageteilnehmer davon überzeugt sind, eine normale Erkältung oder eine Grippe ließe sich mit Antibiotika behandeln. Erkältungen und die echte Grippe werden von Viren verursacht, gegen die Antibiotika nicht helfen. Diese Medikamente sind auf die Bekämpfung von Bakterien spezialisiert. Nur wenn zusätzlich zu einer Viruserkrankung eine bakterielle Infektion vorliegt, ist das Einnehmen eines Antibiotikums unter Umständen sinnvoll (www.eurosurveillance.org/ViewArticle.aspx?ArticleID=19655).





