Warnung vor Dengue-Fieber in Kroatien
Düsseldorf (mp).
In Kroatien besteht offenbar neuerdings die Gefahr, sich mit dem Dengue-Fieber zu infizieren. Laut dem Centrum für Reisemedizin (CRM) ist ein 72-Jähriger nach der Rückkehr aus dem Land an dieser Virusinfektion erkrankt. Übertragen wird sie durch tagaktive Tigermücken. Der Erkrankte hatte sich an der Adria in Orebic, Korcula und Dubrovnik aufgehalten. "Seine Hausärztin hat eine reisemedizinische Qualifikation, sie hat schnell gehandelt und die richtige Blutuntersuchung eingeleitet", erklärt Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM. Bereits im September dieses Jahres hatten sich erstmals im südfranzösischen Nizza zwei Personen infiziert. In Kroatien ist der nun gemeldete Fall der erste im Südosten Europas.
Dengue ist vor allem in den Tropen und Subtropen weit verbreitet. Etwa zwei bis zehn Tage nach dem Mückenstich tritt die grippeähnliche Erkrankung auf. Sie ist durch hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie einen Druckschmerz hinter dem Auge gekennzeichnet. Oft kommt es zusätzlich zu einer flüchtigen Hautrötung. Obwohl das Fieber und die Schmerzen nach etwa einer Woche abklingen, leiden die Patienten meist noch mehrere Wochen unter allgemeiner Abgeschlagenheit. "Ein erstmaliger Ausbruch des Tropenfiebers verläuft in aller Regel gutartig", erklärt Jelinek. Das tückische an Dengue ist jedoch, dass es oftmals nicht erkannt wird, aber bei einer zweiten oder dritten Infektion die Patienten sehr schwer erkranken können. Oftmals treten dann innere Blutungen und Schocksymptome auf, auch wenn die erste Erkrankung Jahre zurückliegt. Um sich vor einer Infektion zu schützen, sollten Lotionen zur Mückenabwehr aufgetragen werden. Außerdem empfiehlt sich das Tragen mückensicherer Kleidung und in manchen Ländern kann das Schlafen unter einem Moskitonetz sinnvoll sein.
Dengue ist vor allem in den Tropen und Subtropen weit verbreitet. Etwa zwei bis zehn Tage nach dem Mückenstich tritt die grippeähnliche Erkrankung auf. Sie ist durch hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie einen Druckschmerz hinter dem Auge gekennzeichnet. Oft kommt es zusätzlich zu einer flüchtigen Hautrötung. Obwohl das Fieber und die Schmerzen nach etwa einer Woche abklingen, leiden die Patienten meist noch mehrere Wochen unter allgemeiner Abgeschlagenheit. "Ein erstmaliger Ausbruch des Tropenfiebers verläuft in aller Regel gutartig", erklärt Jelinek. Das tückische an Dengue ist jedoch, dass es oftmals nicht erkannt wird, aber bei einer zweiten oder dritten Infektion die Patienten sehr schwer erkranken können. Oftmals treten dann innere Blutungen und Schocksymptome auf, auch wenn die erste Erkrankung Jahre zurückliegt. Um sich vor einer Infektion zu schützen, sollten Lotionen zur Mückenabwehr aufgetragen werden. Außerdem empfiehlt sich das Tragen mückensicherer Kleidung und in manchen Ländern kann das Schlafen unter einem Moskitonetz sinnvoll sein.





