Frühgeborene ausreichend gegen Schmerz behandeln
Düsseldorf (mp).
Eine ausreichende Behandlung von Schmerzen sollten Frühgeborene erhalten. Denn werden die Kleinen wiederholt schmerzhaften Prozeduren ausgesetzt, kann sich dies laut einer deutschen Studie auf das spätere Schmerzempfinden auswirken.
Wissenschaftler der Universität Gießen haben nachgewiesen, dass Frühgeborene noch im Alter von elf bis 16 Jahren eine stärkere Gehirnreaktion auf schmerzhafte Reize zeigen als reifgeborene Kinder. Zudem nehmen die zu früh auf die Welt gekommenen Babys Schmerz anders war als zur rechten Zeit entbundene Säuglinge.
Allerdings sei die medikamentöse Behandlung der Kleinen eine Herausforderung, erklärt Dr. Johanna Hohmeister. Es sei nicht geklärt, wie gut Schmerzmittel bei ihnen wirken und welche Nebenwirkungen sie in einem sich entwickelnden Organismus haben können. Doch auch durch eine Verbesserung der medizinischen Prozeduren könnten Schmerzen reduziert werden. Inwieweit dies möglich ist und sich auf den beobachteten Effekt auswirkt, müssen weitere wissenschaftliche Untersuchungen klären. Über ihre Forschungsergebnisse berichten die Experten im Fachmagazin "Pain" (http://dx.doi.org/10.1016/j.pain.2010.04.004).
Wissenschaftler der Universität Gießen haben nachgewiesen, dass Frühgeborene noch im Alter von elf bis 16 Jahren eine stärkere Gehirnreaktion auf schmerzhafte Reize zeigen als reifgeborene Kinder. Zudem nehmen die zu früh auf die Welt gekommenen Babys Schmerz anders war als zur rechten Zeit entbundene Säuglinge.
Allerdings sei die medikamentöse Behandlung der Kleinen eine Herausforderung, erklärt Dr. Johanna Hohmeister. Es sei nicht geklärt, wie gut Schmerzmittel bei ihnen wirken und welche Nebenwirkungen sie in einem sich entwickelnden Organismus haben können. Doch auch durch eine Verbesserung der medizinischen Prozeduren könnten Schmerzen reduziert werden. Inwieweit dies möglich ist und sich auf den beobachteten Effekt auswirkt, müssen weitere wissenschaftliche Untersuchungen klären. Über ihre Forschungsergebnisse berichten die Experten im Fachmagazin "Pain" (http://dx.doi.org/10.1016/j.pain.2010.04.004).





