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Situation von Schmerzpatienten verbesserungswürdig

Düsseldorf (mp). In Deutschland muss die Betreuung chronischer Schmerzpatienten dringend verbessert werden. Dieses Fazit zieht die Deutsche Schmerzliga (DSL) aus einer Umfrage unter 2 300 Betroffenen. "Wir in der DSL kämpfen seit unserer Gründung im Jahr 1990 für die Rechte und Interessen Schmerzkranker. Durch die Umfrage wissen wir nun sehr genau, welche Bereiche der Versorgung es weiterhin zu verbessern gilt", erläutert Vizepräsident Harry Kletzko.

Auf die allgemeine Frage "Wie geht es Ihnen zur Zeit?" haben nur 28 Prozent mit "befriedigend" oder besser geantwortet. Knapp 70 Prozent der Befragten haben dagegen angegeben, dass es ihnen derzeit nur "ausreichend" oder sogar deutlich schlechter geht. In ihren üblichen Aktivitäten des Alltags fühlen sich gemäß der Umfrage 56,2 Prozent der chronischen Schmerzpatienten beeinträchtigt.

Einer der Hauptgründe für den schlechten Allgemeinzustand der Schmerzkranken ist, dass viele Patienten nicht nur unter einem Schmerz, sondern unter mehreren Erscheinungsformen leiden. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, muss die richtige Mischung aus Medikamenten und anderen Therapieformen, zum Beispiel Krankengymnastik, gefunden werden. Deshalb sind in diesem Bereich weiterreichende Anstrengungen und Forschungen notwendig (www.schmerzliga.de).

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