Aromatherapie: Mit Düften heilen
Düsseldorf (mp).
Befindlichkeitsstörungen können mit einer Aromatherapie gelindert werden. Doch nicht alle ätherischen Öle eignen sich und jeder Duft stimuliert anders. Bevor die alte Tradition des Heilens mit Düften angewendet wird, sollte man einige Punkte beachten.
Die Aromatherapie ist eine Entspannungsmethode, die auf die Heilwirkung 100 Prozent naturreiner ätherischer Öle setzt. Die Extrakte von Blüten, Blättern, Nadeln oder Wurzeln werden meist durch Wasserdampfdestillation gewonnen und anschließend mit reinen Basisölen angereichert. Je nach Beschwerden können sie entweder einmassiert, inhaliert oder als Körperwickel sowie Badezusätze verwendet werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass über das Riechzentrum und das limbische System im Gehirn Gefühle und Stimmungen und damit das allgemeine Wohlbefinden beeinflusst werden können.
Allerdings wird heutzutage allerorts mit vielen Düften gearbeitet, so dass teilweise eine Riechreizüberflutung stattfindet, die eher das Gegenteil bewirkt und teilweise sogar Allergien auslösen kann. Deshalb ist beim Kauf eines ätherischen Öls auf die Qualität und bei der Anwendung auf die Menge zu achten. Zu unterscheiden sind gute Öle von künstlichen Aromen durch die Aufschrift auf dem Fläschchen und den Preis. Die Aufschrift "100 Prozent ätherisches Öl" gilt als Garant für Reinheit, außerdem sind hochwertige Öle teurer als minderwertige oder synthetisch hergestellte Ware. Um sicher zu gehen, das richtige Produkt zu kaufen, kann in der Apotheke um Rat gefragt werden.
Je nach Befindlichkeitsstörung, ist ein entsprechender Duft zu wählen. Lavendel beispielsweise ist sehr vielseitig, wirkt beruhigend und gleichzeitig wie Eukalyptus immunstärkend, insektenabwehrend und desinfizierend. Aktivierend sollen Fichtennadel, Rosmarin, Thymian, Muskatnuss und Citronella sein. Thuja, Zitrone, Pfefferminze und Latschenkiefer wird eine hustenlindernde Eigenschaft zugeschrieben, während Lemongras, Rosmarin und Pfefferminze auch die Konzentration steigern. Die Pfefferminze wirkt zudem wie Kamille, Bergamotte und Geranium schmerzstillend. Stimmungsaufhellend sind Rose und Rosenholz, aphrodisierend sollen Ylang-Ylang, Patchouli, Sandelholz und Jasmin wirken.
So vielseitig wie die Düfte und ihre Wirkungen sind, so unterschiedlich können die Aromen angewendet werden. Am weitesten verbreitet ist wohl das Verdampfen in Duftlampen. Dabei ist es ratsam, nur ein paar Tropfen des Öls ins Wasser zu träufeln. Außerdem sollte das Wasser nie kochen und nicht länger als zwei bis drei Stunden verdampft werden. Ansonsten können Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten. Gleiches kann ein häufiger Wechsel des Duftes erzeugen. Für Wannenbäder reichen ebenfalls wenige Tropfen aus. Diese sind aber erst in die gefüllte Wanne zu geben, da die Extrakte sonst zu schnell verdampfen, noch bevor sie ihre Wirkung entfalten können. Kompressen sind ebenfalls eine Form, die Aromen zu nutzen. Dafür sind ein paar Tropfen des ätherischen Öls in kaltes oder warmes Wasser zu träufeln und gut durchzumischen. Die Kompresse ist darin einzutauchen, auszuwringen und anschließend auf die entsprechende Körperstelle zu legen.
Auf einen Verzehr der Öle ist allerdings zu verzichten. Zwar können sie mit Honig oder heißem Wasser angerührt und gebunden werden, doch die Gefahr, dass die Schleimhäute verätzen, ist zu groß. Zudem können Allergiker unerwünschte Reaktionen zeigen. Für sie ist es besonders wichtig, die Öle nie unverdünnt auf die Haut aufzutragen. Alle anderen Anwendungsformen sollten ebenfalls vorsichtig getestet werden.
Darüber hinaus ist die Aromatherapie nicht für Schwangere geeignet. Einzelne Inhaltsstoffe können bei den Frauen über die Blutbahn zum Fötus gelangen, ihm schaden oder gar abtreibend wirken. Intensiv duftendes Eukalyptusöl kann bei Kleinkindern zu einem reflexartigen Aussetzen der Atmung führen. Grundsätzlich ist es daher ratsam, vor der Anwendung einer Aromatherapie einen Arzt aufzusuchen, um ernste Erkrankungen auszuschließen. Unter Umständen kann er auch Ratschläge zur richtigen Anwendung ätherischer Öle geben.
Die Aromatherapie ist eine Entspannungsmethode, die auf die Heilwirkung 100 Prozent naturreiner ätherischer Öle setzt. Die Extrakte von Blüten, Blättern, Nadeln oder Wurzeln werden meist durch Wasserdampfdestillation gewonnen und anschließend mit reinen Basisölen angereichert. Je nach Beschwerden können sie entweder einmassiert, inhaliert oder als Körperwickel sowie Badezusätze verwendet werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass über das Riechzentrum und das limbische System im Gehirn Gefühle und Stimmungen und damit das allgemeine Wohlbefinden beeinflusst werden können.
Allerdings wird heutzutage allerorts mit vielen Düften gearbeitet, so dass teilweise eine Riechreizüberflutung stattfindet, die eher das Gegenteil bewirkt und teilweise sogar Allergien auslösen kann. Deshalb ist beim Kauf eines ätherischen Öls auf die Qualität und bei der Anwendung auf die Menge zu achten. Zu unterscheiden sind gute Öle von künstlichen Aromen durch die Aufschrift auf dem Fläschchen und den Preis. Die Aufschrift "100 Prozent ätherisches Öl" gilt als Garant für Reinheit, außerdem sind hochwertige Öle teurer als minderwertige oder synthetisch hergestellte Ware. Um sicher zu gehen, das richtige Produkt zu kaufen, kann in der Apotheke um Rat gefragt werden.
Je nach Befindlichkeitsstörung, ist ein entsprechender Duft zu wählen. Lavendel beispielsweise ist sehr vielseitig, wirkt beruhigend und gleichzeitig wie Eukalyptus immunstärkend, insektenabwehrend und desinfizierend. Aktivierend sollen Fichtennadel, Rosmarin, Thymian, Muskatnuss und Citronella sein. Thuja, Zitrone, Pfefferminze und Latschenkiefer wird eine hustenlindernde Eigenschaft zugeschrieben, während Lemongras, Rosmarin und Pfefferminze auch die Konzentration steigern. Die Pfefferminze wirkt zudem wie Kamille, Bergamotte und Geranium schmerzstillend. Stimmungsaufhellend sind Rose und Rosenholz, aphrodisierend sollen Ylang-Ylang, Patchouli, Sandelholz und Jasmin wirken.
So vielseitig wie die Düfte und ihre Wirkungen sind, so unterschiedlich können die Aromen angewendet werden. Am weitesten verbreitet ist wohl das Verdampfen in Duftlampen. Dabei ist es ratsam, nur ein paar Tropfen des Öls ins Wasser zu träufeln. Außerdem sollte das Wasser nie kochen und nicht länger als zwei bis drei Stunden verdampft werden. Ansonsten können Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten. Gleiches kann ein häufiger Wechsel des Duftes erzeugen. Für Wannenbäder reichen ebenfalls wenige Tropfen aus. Diese sind aber erst in die gefüllte Wanne zu geben, da die Extrakte sonst zu schnell verdampfen, noch bevor sie ihre Wirkung entfalten können. Kompressen sind ebenfalls eine Form, die Aromen zu nutzen. Dafür sind ein paar Tropfen des ätherischen Öls in kaltes oder warmes Wasser zu träufeln und gut durchzumischen. Die Kompresse ist darin einzutauchen, auszuwringen und anschließend auf die entsprechende Körperstelle zu legen.
Auf einen Verzehr der Öle ist allerdings zu verzichten. Zwar können sie mit Honig oder heißem Wasser angerührt und gebunden werden, doch die Gefahr, dass die Schleimhäute verätzen, ist zu groß. Zudem können Allergiker unerwünschte Reaktionen zeigen. Für sie ist es besonders wichtig, die Öle nie unverdünnt auf die Haut aufzutragen. Alle anderen Anwendungsformen sollten ebenfalls vorsichtig getestet werden.
Darüber hinaus ist die Aromatherapie nicht für Schwangere geeignet. Einzelne Inhaltsstoffe können bei den Frauen über die Blutbahn zum Fötus gelangen, ihm schaden oder gar abtreibend wirken. Intensiv duftendes Eukalyptusöl kann bei Kleinkindern zu einem reflexartigen Aussetzen der Atmung führen. Grundsätzlich ist es daher ratsam, vor der Anwendung einer Aromatherapie einen Arzt aufzusuchen, um ernste Erkrankungen auszuschließen. Unter Umständen kann er auch Ratschläge zur richtigen Anwendung ätherischer Öle geben.





