Pflege: Wie einer Mangelernährung vorgebeugt werden kann
Düsseldorf (mp).
Mangel- oder Fehlernährung ist eine häufige Ursache für Krankheiten im Alter. Besonders gefährdet sind laut einer Studie der Universität Witten/Herdecke demenziell erkrankte Senioren. Sie laufen Gefahr, das Essen zu vergessen und bedürfen daher besonderer Unterstützung. Betroffen sind zudem Senioren mit Erkrankungen des Bewegungsapparates und Diabetiker.
Die Ursachen für unzureichende Ernährung sind vielfältig. Eine Hauptursache ist Appetitlosigkeit, die durch fehlende Bewegung an der frischen Luft, aus Scheu vor ungewohnten Speisen, aber auch durch Einsamkeit und Traurigkeit entsteht. Die Lust auf frischen Salat oder Vollkornbrot vergeht vielen Senioren, weil sich mit zunehmendem Alter zudem das Geschmacksempfinden verändert. Sie nehmen Süßes intensiver wahr, so dass sie lieber zu wenig nahrhaften Marmeladentoast und Milchreis greifen. Außerdem führten Kau- und Schluckbeschwerden häufig dazu, dass kauintensive Lebensmittel vermieden werden. Ursache dafür können schlecht angepasst Zahnprothesen, Zahnschmerzen, aber auch organische beziehungsweise motorische Störungen wie eine geschwächte Kaumuskulatur sein.
Um einer Mangelernährung bei den Senioren vorzubeugen, sind einige Pflegeheimbetreiber wie Vitanas oder Marseille-Kliniken dazu übergegangen, mit Ernährungsspezialisten und Diätassistenten der unternehmenseigenen Cateringservices zusammenzuarbeiten und Ernährungskonzepte für die Heimbewohner zu erstellen. Dafür werden bei Vitanas in der Abteilung für Ernährungsforschung seniorengerechte Gerichte kreiert, die für jeden Bewohner individuell in Form von Ernährungs- und Trinkplan abgestimmt werden.
Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, kann ebenfalls mit ein paar Maßnahmen einer Mangelernährung vorbeugen. Bei der Zubereitung der Speisen sollten die Vorlieben des Pflegebedürftigen berücksichtigt und mit nahrhafter Kost wie Salaten und Obst kombiniert werden. Bei Schluckbeschwerden eignet sich püriertes Obst gut für eine ausgewogene Ernährung. Demenzpatienten können zum Essen motiviert werden, indem Speisen zubereitet werden, an die sie sich auf früheren Zeiten erinnern. Neben festen Essenszeiten sollten im Lebensumfeld des Pflegebedürftigen nach Möglichkeit stets kleine, aber gesunde Leckereien (Fingerfood) greifbar sein. Und wenn es geht, sollte auch Bewegung an der frischen Luft sowie gesellschaftliche Treffen auf dem Tagesplan stehen, da dies den Appetit anregt.
Die Ursachen für unzureichende Ernährung sind vielfältig. Eine Hauptursache ist Appetitlosigkeit, die durch fehlende Bewegung an der frischen Luft, aus Scheu vor ungewohnten Speisen, aber auch durch Einsamkeit und Traurigkeit entsteht. Die Lust auf frischen Salat oder Vollkornbrot vergeht vielen Senioren, weil sich mit zunehmendem Alter zudem das Geschmacksempfinden verändert. Sie nehmen Süßes intensiver wahr, so dass sie lieber zu wenig nahrhaften Marmeladentoast und Milchreis greifen. Außerdem führten Kau- und Schluckbeschwerden häufig dazu, dass kauintensive Lebensmittel vermieden werden. Ursache dafür können schlecht angepasst Zahnprothesen, Zahnschmerzen, aber auch organische beziehungsweise motorische Störungen wie eine geschwächte Kaumuskulatur sein.
Um einer Mangelernährung bei den Senioren vorzubeugen, sind einige Pflegeheimbetreiber wie Vitanas oder Marseille-Kliniken dazu übergegangen, mit Ernährungsspezialisten und Diätassistenten der unternehmenseigenen Cateringservices zusammenzuarbeiten und Ernährungskonzepte für die Heimbewohner zu erstellen. Dafür werden bei Vitanas in der Abteilung für Ernährungsforschung seniorengerechte Gerichte kreiert, die für jeden Bewohner individuell in Form von Ernährungs- und Trinkplan abgestimmt werden.
Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, kann ebenfalls mit ein paar Maßnahmen einer Mangelernährung vorbeugen. Bei der Zubereitung der Speisen sollten die Vorlieben des Pflegebedürftigen berücksichtigt und mit nahrhafter Kost wie Salaten und Obst kombiniert werden. Bei Schluckbeschwerden eignet sich püriertes Obst gut für eine ausgewogene Ernährung. Demenzpatienten können zum Essen motiviert werden, indem Speisen zubereitet werden, an die sie sich auf früheren Zeiten erinnern. Neben festen Essenszeiten sollten im Lebensumfeld des Pflegebedürftigen nach Möglichkeit stets kleine, aber gesunde Leckereien (Fingerfood) greifbar sein. Und wenn es geht, sollte auch Bewegung an der frischen Luft sowie gesellschaftliche Treffen auf dem Tagesplan stehen, da dies den Appetit anregt.





