Ratgeber: Gartenarbeit ohne Rückenschmerzen
Düsseldorf (mp).
Im Herbst verbringen Hobbygärtner ihre Freizeit wieder mit der Wintervorbereitung ihres Gartens. Harken, zupfen, mähen und umgraben gehören zu den typischen Arbeiten, die oft mit akuten Rückenschmerzen verbunden sind.
Besonders die Anfänger unter den Hobbygärtnern arbeiten oft zu viel mit dem Rücken und zu wenig mit den Beinen, wodurch es zu einer einseitigen Belastung und falschen Bewegungsabläufen kommen kann. Um dies zu vermeiden, sollte man beim Tragen von schweren Gegenständen zum Anheben in die Knie gehen und den Rücken gerade halten, um die Wirbelsäule zu entlasten. Lasten sind möglichst nah am Körper zu heben, am besten mit angewinkelten Armen. Noch besser ist es, für den Transport ein Hilfsmittel zu verwenden wie etwa eine Schubkarre. Auch das Herumtragen einer schweren Gießkanne erübrigt sich, wenn man den Garten mit einem Schlauch bewässert.
Die Arbeit in der Hocke entlastet vorübergehend den Rücken, belastet auf Dauer aber besonders die untere Lendenwirbelsäule und außerdem die Knie. Daher empfiehlt sich zwischendurch ein Aufrichten und Strecken der Wirbelsäule. Die Benutzung eines kleinen Hockers schont die Gelenke. Zudem gerät man durch die körperliche Anstrengung beim Rasenmähen, Umgraben und Harken leicht ins Schwitzen. Hobbygärtner sollten daher auf einen bedeckten Rücken achten und Zugluft vermeiden. Eine Unterkühlung kann zu einer Verspannung der Rückenmuskulatur führen und dadurch einen so genannten "Hexenschuss" auslösen. Dieser ist an dem schlagartig auftretenden stechenden Schmerz zu erkennen. Neben der Unterkühlung gehören ruckartige Bewegungen, das Heben schwerer Lasten und Verdrehungen zu den Auslösern.
Während der Arbeit sind daher regelmäßige Pausen einzulegen und die Muskulatur des ganzen Körpers zu strecken und zu entspannen. Kommt es trotzdem zu einer Fehl- oder Überbelastung der Wirbelsäule, kann man diese mit der richtigen Behandlung oft schnell in den Griff bekommen. Die Einnahme eines rezeptfreien Schmerzmittels oder das Einreiben mit einer Sportlersalbe lindert das Leiden und ermöglicht ohne Schonhaltung schnell wieder aktiv zu werden. Wärmeanwendungen wie zum Beispiel ein heißes Bad oder Rotlichtbestrahlungen ergänzen den Heilungsprozess. Sollten die Schmerzen trotz Selbsthilfemaßnahmen länger als drei Tage anhalten, ist ein Besuch beim Orthopäden ratsam. Bestimmte Warnhinweise wie Kribbeln, Lähmungserscheinungen oder Empfindungsstörungen können auf eine ernste Ursache der Rückenschmerzen hindeuten.
Besonders die Anfänger unter den Hobbygärtnern arbeiten oft zu viel mit dem Rücken und zu wenig mit den Beinen, wodurch es zu einer einseitigen Belastung und falschen Bewegungsabläufen kommen kann. Um dies zu vermeiden, sollte man beim Tragen von schweren Gegenständen zum Anheben in die Knie gehen und den Rücken gerade halten, um die Wirbelsäule zu entlasten. Lasten sind möglichst nah am Körper zu heben, am besten mit angewinkelten Armen. Noch besser ist es, für den Transport ein Hilfsmittel zu verwenden wie etwa eine Schubkarre. Auch das Herumtragen einer schweren Gießkanne erübrigt sich, wenn man den Garten mit einem Schlauch bewässert.
Die Arbeit in der Hocke entlastet vorübergehend den Rücken, belastet auf Dauer aber besonders die untere Lendenwirbelsäule und außerdem die Knie. Daher empfiehlt sich zwischendurch ein Aufrichten und Strecken der Wirbelsäule. Die Benutzung eines kleinen Hockers schont die Gelenke. Zudem gerät man durch die körperliche Anstrengung beim Rasenmähen, Umgraben und Harken leicht ins Schwitzen. Hobbygärtner sollten daher auf einen bedeckten Rücken achten und Zugluft vermeiden. Eine Unterkühlung kann zu einer Verspannung der Rückenmuskulatur führen und dadurch einen so genannten "Hexenschuss" auslösen. Dieser ist an dem schlagartig auftretenden stechenden Schmerz zu erkennen. Neben der Unterkühlung gehören ruckartige Bewegungen, das Heben schwerer Lasten und Verdrehungen zu den Auslösern.
Während der Arbeit sind daher regelmäßige Pausen einzulegen und die Muskulatur des ganzen Körpers zu strecken und zu entspannen. Kommt es trotzdem zu einer Fehl- oder Überbelastung der Wirbelsäule, kann man diese mit der richtigen Behandlung oft schnell in den Griff bekommen. Die Einnahme eines rezeptfreien Schmerzmittels oder das Einreiben mit einer Sportlersalbe lindert das Leiden und ermöglicht ohne Schonhaltung schnell wieder aktiv zu werden. Wärmeanwendungen wie zum Beispiel ein heißes Bad oder Rotlichtbestrahlungen ergänzen den Heilungsprozess. Sollten die Schmerzen trotz Selbsthilfemaßnahmen länger als drei Tage anhalten, ist ein Besuch beim Orthopäden ratsam. Bestimmte Warnhinweise wie Kribbeln, Lähmungserscheinungen oder Empfindungsstörungen können auf eine ernste Ursache der Rückenschmerzen hindeuten.





