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Finanzgeschäfte zeigen beginnende Demenz an

Düsseldorf (mp). Der praktische Umgang mit Geldfragen soll ein Indikator für eine sich entwickelnde Demenz-Erkrankung sein. Zu dieser Erkenntnis sind Forscher der University of Alabama im US-amerikanischen Birmingham gekommen.

In einer Studie stellten sie fest, dass sich unter anderem im Ausstellen eines Schecks oder dem Lesen von Kontoauszügen eine beginnende Demenz feststellen lässt. Die Wissenschaftler ließen 163 Menschen im Alter über 70 Jahren verschiedene Finanzaktionen absolvieren wie Münzen zählen, Kontoauszüge prüfen und Rechnungen überweisen. Nach einem Jahr wiederholten die Forscher den Test und stellen laut ihres Berichtes in der Fachzeitschrift "Neurology" fest, dass ein Viertel der Senioren mit Merkschwäche innerhalb eines Jahres eine Demenz entwickelt hatten.

Kaum Defizite wurden im theoretischen Finanzwissen der Senioren festgestellt. Daher ist die Überprüfung der praktischen Finanzaktionen älterer Menschen nach Ansicht der Wissenschaftler ein guter Gradmesser für eine drohende Demenz.

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