Bald bessere Behandlung von schwarzem Hautkrebs möglich?
Berlin (mp).
Einfacher und effizienter könnte in Zukunft die Behandlung von fortgeschrittenem schwarzen Hautkrebs werden. Das zeigt eine von Paul Chapman, Arzt in der Abteilung für Melanome und Sarkome am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York auf Europas größtem Krebskongress (ECCO 15 - ESMO 34) vorgestellte Studie.
Dabei haben die US-amerikanischen Wissenschaftler herausgefunden, dass der Tumor bei jenen Patienten geschrumpft ist, die mit 960 Milligramm des neuen Präparates PLX4032 zweimal täglich behandelt wurden. Das Mittel blockiert die Aktivität der kanzerogenen Mutation eines bestimmten Gens. Dieses ist an rund 50 Prozent der Melanome und fünf Prozent der Karzinome beteiligt.
Der schwarze Hautkrebs ist bislang nur schwer zu behandeln, wenn er sich im Körper bereits ausgebreitet hat. Neue Hoffnung kommt nun durch die vorgestellte Studie auf, weitere Untersuchungen müssen jedoch noch erfolgen, bevor eine Anwendung in der Krebstherapie stattfinden kann.
Die Frage, ob und wie neue Behandlungen und Medikamente die Lebensqualität der Patienten verbessern könnten, war das zentrale Thema der meisten Präsentationen auf dem Kongress in Berlin. Insgesamt waren in mehr als 2 000 Veranstaltungen neue Forschungsergebnisse von knapp 15 000 Experten aus 120 Ländern diskutiert worden.
Dabei haben die US-amerikanischen Wissenschaftler herausgefunden, dass der Tumor bei jenen Patienten geschrumpft ist, die mit 960 Milligramm des neuen Präparates PLX4032 zweimal täglich behandelt wurden. Das Mittel blockiert die Aktivität der kanzerogenen Mutation eines bestimmten Gens. Dieses ist an rund 50 Prozent der Melanome und fünf Prozent der Karzinome beteiligt.
Der schwarze Hautkrebs ist bislang nur schwer zu behandeln, wenn er sich im Körper bereits ausgebreitet hat. Neue Hoffnung kommt nun durch die vorgestellte Studie auf, weitere Untersuchungen müssen jedoch noch erfolgen, bevor eine Anwendung in der Krebstherapie stattfinden kann.
Die Frage, ob und wie neue Behandlungen und Medikamente die Lebensqualität der Patienten verbessern könnten, war das zentrale Thema der meisten Präsentationen auf dem Kongress in Berlin. Insgesamt waren in mehr als 2 000 Veranstaltungen neue Forschungsergebnisse von knapp 15 000 Experten aus 120 Ländern diskutiert worden.





