Rosacea: Wenn Pusteln und Schwellungen das Gesicht verunstalten
Düsseldorf (mp).
Nicht nur Jugendliche sind von unangenehmen Hauterkrankungen im Gesicht betroffen. Auch bei älteren Menschen können plötzlich Veränderungen des Hautbilds auftreten. Die sogenannte Rosacea kommt beispielsweise vor allem bei Personen im Alter ab 30 Jahren vor. Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung ist nicht heilbar. Wird sie frühzeitig entdeckt und behandelt, können die Auswirkungen aber meist wirkungsvoll bekämpft werden. Außerdem gibt es Möglichkeiten, dem Auftauchen der Symptome vorzubeugen.
Die Rosacea verläuft in drei Phasen. Zuerst tauchen Hautrötungen auf, zudem erweitern sich die oberflächlichen Äderchen und werden als feine rote Linien sichtbar. In diesem Stadium wird die Krankheit auch als "Couperose" bezeichnet. Dann bekommen die Betroffenen in Schüben zusätzlich Pusteln, Knötchen und Schwellungen im Gesicht. Diese Hauterscheinungen können sich entzünden und eitern, häufig wird die Krankheit in dieser Phase mit Akne verwechselt. Als Komplikation können Augenerkrankungen vorkommen. Schließlich treten Talgdrüsen-Wucherungen auf und das Hautrelief wird gröber. Bei Männern können die Verwachsungen zu einer Knollennase (Rhinophym) führen.
Ansteckend ist die Erkrankung nicht. Eine Veranlagung für die Probleme kann vererbt werden, aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle. Diskutiert wird ein Zusammenhang mit Magen-Darm-Erkrankungen, Milbenbefall, hohem Blutdruck und Lebererkrankungen. Wer zu einem labilen Gefäßnervensystem neigt, sollte zur Vorbeugung große Hitze oder Kälte meiden. Der Konsum von Alkohol, Tee, Kaffee oder scharfen Gewürzen kann sich ungünstig auswirken. Auch Kosmetika und Stress belasten die Haut. Zum Säubern des Gesichts ist deshalb warmes Wasser am besten geeignet. Es sind lediglich milde, nichtreizende Pflegeprodukte zu verwenden.
Zur Bekämpfung der Symptome setzen Hautärzte spezielle Cremes, Vitamin-A-Säure, Antibiotika und andere entzündungshemmende Medikamente ein. Gegen die sichtbaren Äderchen kann eine Laserbehandlung helfen. Bei der Knollennase werden die Hautwucherungen ebenfalls mit Hilfe eines Lasers abgetragen.
Die Rosacea verläuft in drei Phasen. Zuerst tauchen Hautrötungen auf, zudem erweitern sich die oberflächlichen Äderchen und werden als feine rote Linien sichtbar. In diesem Stadium wird die Krankheit auch als "Couperose" bezeichnet. Dann bekommen die Betroffenen in Schüben zusätzlich Pusteln, Knötchen und Schwellungen im Gesicht. Diese Hauterscheinungen können sich entzünden und eitern, häufig wird die Krankheit in dieser Phase mit Akne verwechselt. Als Komplikation können Augenerkrankungen vorkommen. Schließlich treten Talgdrüsen-Wucherungen auf und das Hautrelief wird gröber. Bei Männern können die Verwachsungen zu einer Knollennase (Rhinophym) führen.
Ansteckend ist die Erkrankung nicht. Eine Veranlagung für die Probleme kann vererbt werden, aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle. Diskutiert wird ein Zusammenhang mit Magen-Darm-Erkrankungen, Milbenbefall, hohem Blutdruck und Lebererkrankungen. Wer zu einem labilen Gefäßnervensystem neigt, sollte zur Vorbeugung große Hitze oder Kälte meiden. Der Konsum von Alkohol, Tee, Kaffee oder scharfen Gewürzen kann sich ungünstig auswirken. Auch Kosmetika und Stress belasten die Haut. Zum Säubern des Gesichts ist deshalb warmes Wasser am besten geeignet. Es sind lediglich milde, nichtreizende Pflegeprodukte zu verwenden.
Zur Bekämpfung der Symptome setzen Hautärzte spezielle Cremes, Vitamin-A-Säure, Antibiotika und andere entzündungshemmende Medikamente ein. Gegen die sichtbaren Äderchen kann eine Laserbehandlung helfen. Bei der Knollennase werden die Hautwucherungen ebenfalls mit Hilfe eines Lasers abgetragen.





