Wie braune Fettzellen im Körper Fettpölsterchen schwinden lassen
Bonn (mp).
Im menschlichen Körper ist fett nicht gleich Fett. Die sogenannten braunen Fettzellen können uns offenbar so einheizen, dass die lästigen Pölsterchen aus weißen Fettzellen schwinden könnten. Dies haben jetzt deutsche Forscher herausgefunden.
Das weiße Fett dient vor allem dazu, Energie zu speichern. Für "harte Zeiten" legt der Körper Reserven an, die bei vielen Menschen so groß sind, dass sie zum Gesundheitsproblem werden. Braune Fettzellen haben eine andere Fähigkeit: Sie sind das "natürliche Heizaggregat" des Körpers und können seinen Energiebedarf im Ruhezustand erhöhen, dadurch wird mehr weißes Fett verbrannt. Möglich ist dies, weil das braune Fettgewebe zahlreiche sogenannte Mitochondrien enthält, die kleine Energiekraftwerke in den Zellen darstellen. Forscher vom Pharmazentrum Bonn haben jetzt einen Signalweg im Körper gefunden, mit dem die Produktion des braunen Fettgewebes angekurbelt werden kann.
Bisher hat man angenommen, dass braunes Fett ausschließlich in Neugeborenen existiert und mit dem Alter verschwindet. Sie brauchen das braune Fettgewebe, weil sie ihre Körpertemperatur noch nicht so gut halten können wie Erwachsene. In diesem Jahr ist jedoch verschiedenen Forschungsgruppen der Nachweis gelungen, dass auch viele Erwachsene in der Nackenregion über ein braunes Fettdepot verfügen. Bei Übergewichtigen fehlt das Depot allerdings oft. Die Bonner Wissenschaftler nehmen deshalb an, dass eine Störung des braunen Fettgewebes bei Erwachsenen für Übergewicht sorgen könnte.
Zukünftig könnte es möglich sein, in diesen Prozess einzugreifen und den Körper dazu zu bringen, braunes Fettgewebe zu erzeugen. Dabei sollen 50 Gramm aktives braunes Fettgewebe ausreichen, um den Ruheenergieverbrauch um 20 Prozent in die Höhe zu treiben. "Bei gleicher Ernährung und Aktivität würden die Fettreserven um fünf Kilo pro Jahr abschmelzen", erläutert Professor Alexander Pfeifer.
Das weiße Fett dient vor allem dazu, Energie zu speichern. Für "harte Zeiten" legt der Körper Reserven an, die bei vielen Menschen so groß sind, dass sie zum Gesundheitsproblem werden. Braune Fettzellen haben eine andere Fähigkeit: Sie sind das "natürliche Heizaggregat" des Körpers und können seinen Energiebedarf im Ruhezustand erhöhen, dadurch wird mehr weißes Fett verbrannt. Möglich ist dies, weil das braune Fettgewebe zahlreiche sogenannte Mitochondrien enthält, die kleine Energiekraftwerke in den Zellen darstellen. Forscher vom Pharmazentrum Bonn haben jetzt einen Signalweg im Körper gefunden, mit dem die Produktion des braunen Fettgewebes angekurbelt werden kann.
Bisher hat man angenommen, dass braunes Fett ausschließlich in Neugeborenen existiert und mit dem Alter verschwindet. Sie brauchen das braune Fettgewebe, weil sie ihre Körpertemperatur noch nicht so gut halten können wie Erwachsene. In diesem Jahr ist jedoch verschiedenen Forschungsgruppen der Nachweis gelungen, dass auch viele Erwachsene in der Nackenregion über ein braunes Fettdepot verfügen. Bei Übergewichtigen fehlt das Depot allerdings oft. Die Bonner Wissenschaftler nehmen deshalb an, dass eine Störung des braunen Fettgewebes bei Erwachsenen für Übergewicht sorgen könnte.
Zukünftig könnte es möglich sein, in diesen Prozess einzugreifen und den Körper dazu zu bringen, braunes Fettgewebe zu erzeugen. Dabei sollen 50 Gramm aktives braunes Fettgewebe ausreichen, um den Ruheenergieverbrauch um 20 Prozent in die Höhe zu treiben. "Bei gleicher Ernährung und Aktivität würden die Fettreserven um fünf Kilo pro Jahr abschmelzen", erläutert Professor Alexander Pfeifer.





