Gestörter Biorhythmus kann zu Herzkrankheiten führen
London/England (mp).
Gerät der normale Biorhythmus des Menschen durcheinander, kann dies zu Herz- und Gefäßkrankheiten führen. Das betrifft vor allem Schichtarbeiter und Personen mit Schlafstörungen, wie nun japanische Forscher herausgefunden haben. Das Team stelle an Untersuchungen bei Mäusen fest, dass der genetische Risikofaktor für hohen Blutdruck durch den 24-Stunden- beziehungsweise Biorhythmus beeinflusst wird. Forschungsleiter Professor Hitoshi Okamura fand dabei heraus, dass Schichtarbeiter, Langstrecken-Flugbegleiter und Personen mit Schlafstörungen ein erhöhtes Risiko für Herzprobleme aufweisen. Hoher Blutdruck (Hypertonie) kann laut "BBC" unter anderem zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und Nierenschäden führen. An Versuchsmäusen zeigte sich, dass ein Gen mit dem Biorhythmus zusammenhängt, es spielt eine Schlüsselrolle bei der Hormonproduktion. Damit sind die Gene wesentliche Elemente des 24-Stunden-Rhythmus.
Die Forscher behaupten nun, dass ein ähnliches Gen auch bei den Menschen vorkommen könnte. Doch es müssen noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um festzulegen, ob Aussetzer des Biorhythmus tatsächlich zu hohem Blutdruck bei Menschen führen können. Die Aussicht, mit neuen Wegen den hohen Blutdruck zu behandeln, ist zumindest gestiegen. "Hypertonie ist bekannt, aber die Gene, die den Blutdruck kontrollieren, sind noch nicht genau erfasst", erläutert Professor Jeremy Pearson von der British Heart Foundation. Sie aufzuspüren würde helfen, bessere Behandlungen für hohen Blutdruck zu entwickeln.
Die Forscher behaupten nun, dass ein ähnliches Gen auch bei den Menschen vorkommen könnte. Doch es müssen noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um festzulegen, ob Aussetzer des Biorhythmus tatsächlich zu hohem Blutdruck bei Menschen führen können. Die Aussicht, mit neuen Wegen den hohen Blutdruck zu behandeln, ist zumindest gestiegen. "Hypertonie ist bekannt, aber die Gene, die den Blutdruck kontrollieren, sind noch nicht genau erfasst", erläutert Professor Jeremy Pearson von der British Heart Foundation. Sie aufzuspüren würde helfen, bessere Behandlungen für hohen Blutdruck zu entwickeln.





