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Vermeiden von Allergenen unwirksam

Wiesbaden (mp). Eltern wollen schon ihre kleinen Kinder vor Allergien schützen. Dabei werden zur Vorbeugung Allergene vermieden. Doch diese Schutzmaßnahme scheint nicht wirklich zu helfen, wie nun eine britische Untersuchung zeigt. Besonders streng geschützte Kinder zeigten nach ihrem dritten Geburtstag sogar mehr allergische Reaktionen auf als die Kontrollgruppe. Eine milbenarmes Umfeld zeigte sich wenig wirkungsvoll. Auch der Verzicht auf Tiere im Haus bedeutete nicht zwangsläufig, dass Allergien ausgeschlossen werden können. Denn Kinder aus Familien mit einem Haustier wie Hund oder Katze zeigten im siebten Lebensjahr ähnliche Reaktionsraten auf wie Kinder ohne Haustiere. Die Haustiere schienen dabei sogar eine gewisse Schutzwirkung auf die Kleinen auszuüben, denn die Reaktionsrate war um die Hälfte niedriger.

Besonders bei ernährungsbedingten Allergien machen sich Eltern um ihren Nachwuchs Gedanken. Als Stillzeit werden vier bis sechs Monate empfohlen, da eine längere Stillzeit bezüglich des Allergierisikos keinen Vorteil bringen soll. Auch das Weglassen von Fisch, Hühnereiern und Erdnüssen im ersten Lebensjahr ist nach dem heutigen Erkenntnisstand nicht sinnvoll. Bei ganzen Erdnüssen besteht höchstens die Gefahr, im Hals der Kleinen stecken zu bleiben. Daher sollten die Nüsse gemahlen werden. Diäten in der Schwangerschaft und in der Stillzeit zeigten auch nicht das gewünschte Ergebnis bezüglich der Allergievorbeugung. Kann ein Baby in den ersten Monaten nicht gestillt werden, ist eine spezielle Hydrolysat-Milch einzusetzen. Diese Nahrungsergänzung enthält viel Eiweiß.

Am besten können die Eltern gegen Allergien bei ihrem Nachwuchs vorgehen, indem sie mit dem Rauchen aufhören. Das ist die beste Vorbeugung und damit vielleicht auch ein guter Vorsatz für das neue Jahr.

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mp Wiesbaden - Eltern wollen ihre Kinder schon von klein auf vor Allergien schützen. Dabei werden zur Vorbeugung Allergene vermieden. Doch diese Schutzmaßnahme scheint nicht wirklich zu helfen, wie nun eine britische Untersuchung zeigt.
Foto: AOK - Mediendienst
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