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Krebs bei entzündlichen Darmerkrankungen verhindern

Erlangen (mp). Chronische entzündliche Darmerkrankungen sind ein Risikofaktor für die Entstehung von Darmkrebs. Begünstigend auf das Tumorwachstum wirkt sich bei den Betroffenen ein bestimmtes Molekül aus, wie nun deutsche Wissenschaftler herausgefunden haben. Basierend auf dieser Erkenntnis könnten Patienten mit Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa in Zukunft mit speziellen Medikamenten behandelt werden, die das Molekül namens "VEGF" (vascular endothelial growth factor) hemmen. Dadurch wäre unter Umständen ein Schutz vor Darmkrebs möglich oder das Wachstum eines bereits vorhandenen Tumors könnte sich stoppen lassen, hoffen die Experten des Universitätsklinikums Erlangen. Über ihre Forschungsergebnisse berichten sie nun im Fachmagazin "The Journal of Experimental Medicine" (http://dx.doi.org/10.1084/jem.20100438).

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