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Stabile Knochen von Anfang an

München (mp). Viel Sport in der Kindheit und Jugend verbessert die Knochendichte und das Knochenwachstum. Eine erhöhte Knochenbruchgefahr ist mit dem vermehrten Training nicht verbunden, wie schwedische Wissenschaftler jüngst in einer Studie herausgefunden haben. "Die ersten 20 Lebensjahre bestimmen die Knochendichte eines Menschen", sagt auch Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. "Vor allem Bewegungen gegen die Schwerkraft wie Ballspiele, Laufen und Hüpfen wirken sich positiv aus", weiß die Kinder- und Jugendärztin.

In der Studie haben während eines Beobachtungszeitraums von vier Jahren circa 800 Schüler zusätzlich zum normalen Sportunterricht wöchentlich 200 Minuten Laufen, Springen, Seilklettern und Ballsportarten trainiert. Die Vergleichgruppe, rund 1 500 Schüler aus benachbarten Schulen, haben neben dem Schulsport von 60 Minuten in der Woche kein zusätzliches Training absolviert. Das Ergebnis: Bei den intensiver trainierten Kindern haben sich die Knochendichte und das Knochenwachstum verbessert, ohne dass es öfter als bei den anderen Schülern zu Knochenbrüchen gekommen ist.

Bjarne Löfgren und sein Forscherteam von der Lund Universität weisen darauf hin, dass gerade junge Menschen bis 25 oder 30 Jahre mit viel Bewegung und einer guten Ernährung möglichst viel Knochenmasse "sammeln" sollten. Die Knochendichte erreicht nämlich zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr ihr Maximum und fällt dann wieder kontinuierlich ab. "Ein starker Knochen bleibt auch im Alter länger ein stabiler Knochen", ergänzt Niehaus.

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mp München - Wer in seiner Kindheit und Jugend sportlich aktiv ist, verbessert seine Knochensubstanz und profitiert ein ganzes Leben davon.
S. Hofschlaeger / pixelio.de
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