Alterswarzen: Kein Krebs trotz Mutationen
Regensburg (mp).
Alterswarzen kommen vor allem in der zweiten Lebenshälfte vor und sie können dann bei manchen Menschen in großer Zahl auftreten. Die gutartigen Hauttumoren werden häufig aus kosmetischen Gründen vom Hautarzt entfernt. Ein internationales Forscherteam, zu dem auch Experten aus Regensburg und Erlangen gehören, hat bei den Warzen eine Entdeckung gemacht: Obwohl sie kein Krebs sind, weisen sie die für diese Erkrankung typischen "Krebsgene" auf, die von Medizinern als onkogene Mutationen bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um Veränderungen der Gensequenzen. Bemerkenswert ist dieses Ergebnis, weil sich die Alterswarzen trotz dieser Mutationen nicht zu bösartigem Hautkrebs entwickeln. Die Gründe hierfür sind noch weitgehend unbekannt.
Von der Erforschung der Mechanismen, warum Alterswarzen trotz onkogener Mutationen gutartig bleiben, erhoffen sich die Wissenschaftler in Zukunft neue grundlegende Erkenntnisse. So könnte beispielsweise geklärt werden, was auf der molekulargenetischen Ebene den Unterschied zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren bestimmt (www.idw-online.de/de/news400214).
Von der Erforschung der Mechanismen, warum Alterswarzen trotz onkogener Mutationen gutartig bleiben, erhoffen sich die Wissenschaftler in Zukunft neue grundlegende Erkenntnisse. So könnte beispielsweise geklärt werden, was auf der molekulargenetischen Ebene den Unterschied zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren bestimmt (www.idw-online.de/de/news400214).





