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Künstliche Beatmung: Musik wirkt beruhigend

Düsseldorf (mp). Eine künstliche Beatmung kann bei Patienten für enormen Stress sorgen. Hierdurch treten wiederum vermehrt Komplikationen auf. Doch Musik eignet sich offenbar zum Beruhigen der Erkrankten, wie jetzt US-Forscher festgestellt haben. In ihrer Studie an über 200 Patienten haben sich die Klänge unter anderem auf die Herzfrequenz und die Angstgefühle der Teilnehmer positiv ausgewirkt. Der Blutdruck und die Sauerstoffsättigung des Körpers sind durch die Musik dagegen nicht verändert worden, berichten die Experten der Cochrane Library (http://dx.doi.org/10.1002/14651858.CD006902.pub2).

Den Patienten ist überwiegend zuvor aufgezeichnete Musik vorgespielt worden, den größten Teil haben klassische Stücke ausgemacht. Außerdem haben die Wissenschaftler ihren Patienten einige Titel aus dem Genre "Easy Listening" präsentiert. Die Forscher betonen, dass unter Umständen auch Musiktherapeuten, die im Krankenzimmer musizieren, eine positive Wirkung auf die Erkrankten haben könnten. Dies müsse in Zukunft ergründet werden. Zudem soll geklärt werden, ob die Art von Musik generell entscheidend ist. Bei weiteren Studien müssten persönliche Vorlieben der Erkrankten ebenfalls berücksichtigt werden. Es ist davon auszugehen, dass manche Stilrichtungen zu aufregend sind und deshalb keine beruhigende Wirkung auf die Patienten entfalten dürften.

Erforderlich wird eine künstliche Beatmung, wenn die Spontanatmung ausfällt oder nicht ausreichend effizient arbeitet. Dies kann zum Beispiel aufgrund von Erkrankungen der Lunge oder des Herzens sowie infolge mancher Verletzungen im Brustbereich geschehen.

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mp Düsseldorf - Die Macht der Musik hat sich nun auch bei künstlich beatmeten Patienten gezeigt. In einer Studie haben die Klänge die Ängste der Erkrankten reduziert.
Steve Snodgrass / Flickr
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