Jugendliche kehren Alkohol und Zigaretten den Rücken
Frankfurt/Main (mp).
Die Zahl der Alkohol trinkenden Jugendlichen nimmt ab. Jugendliche greifen auch seltener zum Glimmstängel. Dies ist das zentrale Ergebnis der internationalen Studie "Health Behaviour in School-aged Children - A WHO Cross National Survey" (HBSC), die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Auftrag gegeben hat. Befragt worden sind insgesamt über 200 000 Kinder und Jugendliche in über 40 Ländern Europas und Nordamerikas Auch in Hessen wurden 3 600 Schülerinnen und Schüler im Alter von elf bis 15 Jahren befragt.
Zählten im Jahr 2002 demnach noch 12,7 Prozent der Heranwachsenden zu den täglichen Rauchern, so sind es heute nur noch 5,6 Prozent. Ähnlich verhält es sich mit dem Alkoholkonsum: So hat die Zahl der jugendlichen Alkoholkonsumenten, die mindestens einmal wöchentlich Alkohol trinken, zwischen 2002 und 2010 von 17 Prozent auf 12 Prozent abgenommen. Allerdings zeigt sich auch, dass diejenigen, die regelmäßig Alkohol trinken, dies heute exzessiver tun. "Was wir hier beobachten, ist eine soziale Scherenentwicklung. In der Summe geht der Tabak- und Alkoholkonsum in den letzten Jahren zurück. Nur in einer kleinen Gruppe, häufig in sozial schwachen und belastenden Lebensumständen, beobachten wir eine Zunahme gerade des exzessiven Suchtmittelkonsums", so Studienleiter Andreas Klocke vom Forschungszentrum Demografischer Wandel (FZDW). Vor acht Jahren haben noch etwa fünf Prozent aller befragten Jugendlichen zugegeben, in ihrem bisherigen Leben "öfter als zehn Mal" betrunken gewesen zu sein, im Jahre 2010 sind dies nur noch halb so viele. Erfreulich ist auch, dass mit 85 Prozent eine große Mehrheit der Schüler (85 Prozent) ihre Gesundheit als "ausgezeichnet" oder "gut" beschreibt (www.hbsc-germany.de).
Zählten im Jahr 2002 demnach noch 12,7 Prozent der Heranwachsenden zu den täglichen Rauchern, so sind es heute nur noch 5,6 Prozent. Ähnlich verhält es sich mit dem Alkoholkonsum: So hat die Zahl der jugendlichen Alkoholkonsumenten, die mindestens einmal wöchentlich Alkohol trinken, zwischen 2002 und 2010 von 17 Prozent auf 12 Prozent abgenommen. Allerdings zeigt sich auch, dass diejenigen, die regelmäßig Alkohol trinken, dies heute exzessiver tun. "Was wir hier beobachten, ist eine soziale Scherenentwicklung. In der Summe geht der Tabak- und Alkoholkonsum in den letzten Jahren zurück. Nur in einer kleinen Gruppe, häufig in sozial schwachen und belastenden Lebensumständen, beobachten wir eine Zunahme gerade des exzessiven Suchtmittelkonsums", so Studienleiter Andreas Klocke vom Forschungszentrum Demografischer Wandel (FZDW). Vor acht Jahren haben noch etwa fünf Prozent aller befragten Jugendlichen zugegeben, in ihrem bisherigen Leben "öfter als zehn Mal" betrunken gewesen zu sein, im Jahre 2010 sind dies nur noch halb so viele. Erfreulich ist auch, dass mit 85 Prozent eine große Mehrheit der Schüler (85 Prozent) ihre Gesundheit als "ausgezeichnet" oder "gut" beschreibt (www.hbsc-germany.de).





