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Weitere Regelverschärfung für Sonnenstudios

Berlin (mp). Wegen der Hautkrebsgefahr durch die Sonnenbanknutzung will die Regierung die Regelungen für Solarien weiter verschärfen. Nachdem es seit August 2009 Jugendlichen untersagt ist, solche Studios aufzusuchen und seit März 2010 den Betreibern auch ein Bußgeld bei Verstößen droht, soll nun der sogenannte unkontrollierte Zugang zu den Studios unterbunden werden.

Dies soll durch geschultes Personal geschehen, das die Kunden auf die Gefahren durch die UV-Strahlung hinweist und in Sachen optimaler Benutzung berät. Außerdem werden Warnhinweise über die Risiken von zu viel Strahlung Pflicht. Das geht aus der "Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher ultravioletter Strahlung" des Bundesumweltministeriums hervor. Dies hat zwangsläufig zur Folge, dass Selbstbedienungsstudios nicht mehr betrieben werden dürfen. In diesen Unternehmen findet sich kaum Personal und die Sonnenbänke sind mit Münzautomaten versehen, so dass diese ohne weiteres benutzt werden können.

Die weitere Verschärfung für Sonnenstudios begründet die Regierung mit der stetig steigenden Zahl der Hautkrebsneuerkrankungen. Sie soll sich in den letzten zehn bis 15 Jahren nahezu verdoppelt haben. Das liegt überwiegend an der häufigen Nutzung von Solarien, die sich in keinem anderen Land einer solchen Beliebtheit erfreuen wie in Deutschland. Nach Schätzungen der Regierung gibt es hierzulande etwa 4 000 Studios mit durchschnittlich sieben Sonnenbänken. Hinzu kommen noch Tausende Geräte in Hotels, Schwimmbädern, Kosmetik- und Fitnessstudios, was einen Gesamtbestand von 45 000 ergibt (www.bundesumweltministerium.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/uv_schutzverordnung.pdf).

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mp Berlin - Geschultes Personal in Sonnenstudios soll zur Pflicht für die Betreiber werden. Selbstbedienungsläden dürften damit der Vergangenheit angehören.
designhouse/pixelio.de
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