Mineral soll Formaldehydemission in Räumen bremsen
Würzburg (mp).
Formaldehyd strömt immer noch aus vielen Holzmöbeln. Oft befindet sich der Schadstoff in Leim oder Kleber, mit dem Spannplatten zusammengehalten werden. Der Stoff gilt als krebserregend. Die Fraunhofer-Institute für Holzforschung WKI in Braunschweig und für Silicatforschung ISC in Würzburg haben nun ein Mineral entwickelt, das in Spanplatten eingebracht wird und die Formaldehydemission aus dem Holzwerkstoff reduzieren kann.
Es handelt sich dabei um modifizierte Zeolithe. Diese Alumosilicate können aufgrund ihrer extrem großen inneren Oberfläche und ihrer porösen Struktur als Molekularsieb dienen und Formaldehyd besonders gut aufnehmen. Bei entsprechenden Tests konnte eine Steigerung der Adsorptionsrate von bis zu 70 Prozent erreicht werden. Die Formaldehydemission aus einer Probe-Spanplatte aus Fichtenrundholz verringerte sich um 40 Prozent. Sowohl Kurzzeit- als auch Langzeittests von einem Monat zeigten dieses Resultat. Demnach wird die Raumluft deutlich verbessert.
Die Forscher haben das neue Verfahren mittlerweile zum Patent angemeldet. Sie halten es für denkbar, dass die in Möbeln oder Deckenverkleidungen eingearbeiteten modifizierten Zeolithe künftig nicht nur Formaldehyd, sondern auch andere Aldehyde in der Raumluft abbauen könnten. Derzeit sind die Wissenschaftler auf der Suche nach Partnern aus der Holzwerkstoffindustrie, um die Spanplatten in Massenproduktion herzustellen.
Bis es soweit ist, können Grünpflanzen schon jetzt den Formaldehydgehalt in der Raumluft senken. Möglich ist dies beispielsweise mit Hilfe der Grünlilie, der Birkenfeige und der Strahlenaralie. Sie zählen zu den Formaldehyd-Entgiftern unter den Pflanzen. Seit den 1950er Jahren ist Formaldehyd Bestandteil vieler Kunstharze und Leime, die für Span- und Sperrholzplatten verwendet werden. Es wird geschätzt, dass mehr als 85 Prozent aller Holzwerkstoffe formaldehydhaltige Kleber enthalten. Die Substanz entweicht aus den Werkstoffen und belastet zusammen mit anderen Stoffen die Raumluft.
Es handelt sich dabei um modifizierte Zeolithe. Diese Alumosilicate können aufgrund ihrer extrem großen inneren Oberfläche und ihrer porösen Struktur als Molekularsieb dienen und Formaldehyd besonders gut aufnehmen. Bei entsprechenden Tests konnte eine Steigerung der Adsorptionsrate von bis zu 70 Prozent erreicht werden. Die Formaldehydemission aus einer Probe-Spanplatte aus Fichtenrundholz verringerte sich um 40 Prozent. Sowohl Kurzzeit- als auch Langzeittests von einem Monat zeigten dieses Resultat. Demnach wird die Raumluft deutlich verbessert.
Die Forscher haben das neue Verfahren mittlerweile zum Patent angemeldet. Sie halten es für denkbar, dass die in Möbeln oder Deckenverkleidungen eingearbeiteten modifizierten Zeolithe künftig nicht nur Formaldehyd, sondern auch andere Aldehyde in der Raumluft abbauen könnten. Derzeit sind die Wissenschaftler auf der Suche nach Partnern aus der Holzwerkstoffindustrie, um die Spanplatten in Massenproduktion herzustellen.
Bis es soweit ist, können Grünpflanzen schon jetzt den Formaldehydgehalt in der Raumluft senken. Möglich ist dies beispielsweise mit Hilfe der Grünlilie, der Birkenfeige und der Strahlenaralie. Sie zählen zu den Formaldehyd-Entgiftern unter den Pflanzen. Seit den 1950er Jahren ist Formaldehyd Bestandteil vieler Kunstharze und Leime, die für Span- und Sperrholzplatten verwendet werden. Es wird geschätzt, dass mehr als 85 Prozent aller Holzwerkstoffe formaldehydhaltige Kleber enthalten. Die Substanz entweicht aus den Werkstoffen und belastet zusammen mit anderen Stoffen die Raumluft.





