Ratgeber Kinder: Sicheres Spielvergnügen auf Eis und im Schnee
Düsseldorf (mp).
Eine fast magische Faszination üben Eis und Schnee auf Kinder aus. Überdeckt die weiße Pracht die Landschaft, freuen sie sich auf eine Rodelpartie mit dem Schlitten; friert es, wollen sie direkt auf dem nächsten Weiher Schlittschuhlaufen. Doch zuvor sind ein paar Dinge zu beachten. Wärmende und nach Möglichkeit feuchtigkeitsabweisende Kleidung samt Handschuhen und Mütze gehört zur Grundausstattung aller Winteraktivitäten. Da Kinder leichter frieren als Erwachsene und öfter fallen, ist verstärkt auf das Wohlbefinden der Kleinen zu achten.
Wer mit Kufen übers Eis flitzen will, sollte nicht schon in den ersten kalten Tagen den zugefrorenen See aufsuchen. Selbst wenn die Eisschicht dick erscheinen mag, kann die Gefahr bestehen, einzubrechen. Kindern ist beizubringen, worauf sie zu achten haben. Dazu gehört unter anderem, dass dunkle Stellen im Eis auf eine dünne Schicht hinweisen. Das Eis muss mindestens 15 Zentimeter dick sein, um einen Menschen tragen zu können. Bei fließenden Gewässern ist eine Dicke von 20 Zentimetern erforderlich. Am besten wird bei der zuständigen Behörde - meist ist es die Umweltbehörde - nachgefragt, ob das Eis schon trägt.
Vorsicht gilt unter Brücken und Stellen, an denen Bäche in den See münden. Bei knackendem Eis ist die Fläche sofort zu verlassen. Droht ein Kind einzubrechen, hat es sich flach hinzulegen und auf dem Bauch ans Ufer zu rutschen. Außerdem muss es lernen, niemals grundlos um Hilfe zu rufen. Ansonsten könnte im Ernstfall niemand mehr darauf reagieren. Grundsätzlich sollten Kindern nicht allein aufs Eis gelassen werden, sondern sollten von ihren Eltern begleitet werden. Jugendliche sollten mindestens mit Gleichaltrigen unterwegs sein, aber nie allein.
Zu den beliebtesten Wintervergnügen gehört eine Rodelpartie am Hang. Doch dabei geschehen häufig Unfälle. Sie stehen an dritter Stelle aller Sportunfälle überhaupt. Während es beim Skifahren eher zu Arm- oder Beinbrüchen kommt, endet manche Schlittenfahrt mit einer schweren Kopfverletzung. Gerade beim Rodeln überschätzen Kinder ihr Können und erkennen im Eifer des Gefechts manche Gefahr nicht. Ein hohes Tempo und unsicheres Lenkverhalten lassen die Kleinen schnell die Kontrolle über den Schlitten verlieren. Daher sollte der Nachwuchs nur in einem Gelände rodeln, das nicht zu steil ist und einen großzügigen Auslauf bietet, also nicht etwa an einer Querstraße endet. Auf dem Hang dürfen sich keine Bäume oder Felsvorsprünge befinden.
Am besten ist, wenn Kinder einen Skihelm tragen und nicht in der Bauchlage rodeln, sondern nur aufrecht sitzend. Ansonsten ist das Risiko einer Kopfverletzung recht groß. Außerdem kann sitzend der Schlitten besser gebremst und gelenkt werden als liegend. Am Ende des Hangs ist das Rodelgebiet so schnell wie möglich zu verlassen, um nicht von anderen Rodlern umgefahren zu werden. Das gilt auch nach einem Sturz. Um wieder zum Start zu gelangen, ist am Rand der Rodelbahn hinauf zu gehen, nie auf der Bahn selbst. Ohne ausreichend viel Übung sollten Kinder zudem nicht allein rodeln.
Gleiches ist beim Skifahren wichtig. Selbst bei Naturtalenten empfehlen sich kindgerechte Anfängerkurse, die mittlerweile in nahezu allen Skigebieten angeboten werden. Skifahren lernen können Kinder bereits ab vier Jahren. Wenn sie sicher und gut genug mit den Brettern umgehen können, um auf einer Skipiste zu fahren, gelten auch für sie die Regeln der Féderation International de Ski (FIS). Mit ihnen sollte man sich daher vor der Abfahrt vertraut machen. So ist beispielsweise jeder dazu angehalten, sich so zu verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt. Das gilt ferner für das Snowboardfahren. Hier ist ein Vorbereitungskurs vor dem ersten Pistenbesuch unerlässlich. Besonders die Sturztechnik muss gut beherrscht werden, um Verletzungen zu vermeiden.
Grundsätzlich ist bei jedem Wintersport zu bedenken, dass es sowohl Erwachsenen als auch Kindern durch die Sommerpause an Kondition mangeln kann und die eigenen Fähigkeiten überschätzt werden. Umso wichtiger ist es, sich am Hang und auf dem Eis richtig zu verhalten.
Wer mit Kufen übers Eis flitzen will, sollte nicht schon in den ersten kalten Tagen den zugefrorenen See aufsuchen. Selbst wenn die Eisschicht dick erscheinen mag, kann die Gefahr bestehen, einzubrechen. Kindern ist beizubringen, worauf sie zu achten haben. Dazu gehört unter anderem, dass dunkle Stellen im Eis auf eine dünne Schicht hinweisen. Das Eis muss mindestens 15 Zentimeter dick sein, um einen Menschen tragen zu können. Bei fließenden Gewässern ist eine Dicke von 20 Zentimetern erforderlich. Am besten wird bei der zuständigen Behörde - meist ist es die Umweltbehörde - nachgefragt, ob das Eis schon trägt.
Vorsicht gilt unter Brücken und Stellen, an denen Bäche in den See münden. Bei knackendem Eis ist die Fläche sofort zu verlassen. Droht ein Kind einzubrechen, hat es sich flach hinzulegen und auf dem Bauch ans Ufer zu rutschen. Außerdem muss es lernen, niemals grundlos um Hilfe zu rufen. Ansonsten könnte im Ernstfall niemand mehr darauf reagieren. Grundsätzlich sollten Kindern nicht allein aufs Eis gelassen werden, sondern sollten von ihren Eltern begleitet werden. Jugendliche sollten mindestens mit Gleichaltrigen unterwegs sein, aber nie allein.
Zu den beliebtesten Wintervergnügen gehört eine Rodelpartie am Hang. Doch dabei geschehen häufig Unfälle. Sie stehen an dritter Stelle aller Sportunfälle überhaupt. Während es beim Skifahren eher zu Arm- oder Beinbrüchen kommt, endet manche Schlittenfahrt mit einer schweren Kopfverletzung. Gerade beim Rodeln überschätzen Kinder ihr Können und erkennen im Eifer des Gefechts manche Gefahr nicht. Ein hohes Tempo und unsicheres Lenkverhalten lassen die Kleinen schnell die Kontrolle über den Schlitten verlieren. Daher sollte der Nachwuchs nur in einem Gelände rodeln, das nicht zu steil ist und einen großzügigen Auslauf bietet, also nicht etwa an einer Querstraße endet. Auf dem Hang dürfen sich keine Bäume oder Felsvorsprünge befinden.
Am besten ist, wenn Kinder einen Skihelm tragen und nicht in der Bauchlage rodeln, sondern nur aufrecht sitzend. Ansonsten ist das Risiko einer Kopfverletzung recht groß. Außerdem kann sitzend der Schlitten besser gebremst und gelenkt werden als liegend. Am Ende des Hangs ist das Rodelgebiet so schnell wie möglich zu verlassen, um nicht von anderen Rodlern umgefahren zu werden. Das gilt auch nach einem Sturz. Um wieder zum Start zu gelangen, ist am Rand der Rodelbahn hinauf zu gehen, nie auf der Bahn selbst. Ohne ausreichend viel Übung sollten Kinder zudem nicht allein rodeln.
Gleiches ist beim Skifahren wichtig. Selbst bei Naturtalenten empfehlen sich kindgerechte Anfängerkurse, die mittlerweile in nahezu allen Skigebieten angeboten werden. Skifahren lernen können Kinder bereits ab vier Jahren. Wenn sie sicher und gut genug mit den Brettern umgehen können, um auf einer Skipiste zu fahren, gelten auch für sie die Regeln der Féderation International de Ski (FIS). Mit ihnen sollte man sich daher vor der Abfahrt vertraut machen. So ist beispielsweise jeder dazu angehalten, sich so zu verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt. Das gilt ferner für das Snowboardfahren. Hier ist ein Vorbereitungskurs vor dem ersten Pistenbesuch unerlässlich. Besonders die Sturztechnik muss gut beherrscht werden, um Verletzungen zu vermeiden.
Grundsätzlich ist bei jedem Wintersport zu bedenken, dass es sowohl Erwachsenen als auch Kindern durch die Sommerpause an Kondition mangeln kann und die eigenen Fähigkeiten überschätzt werden. Umso wichtiger ist es, sich am Hang und auf dem Eis richtig zu verhalten.





